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Höchstädt

27.05.2015

Wie viele Liter Wasser braucht man für die Herstellung eines Autos?

Welch ein Glück, wenn der Azubi zugleich der Bruder ist: Dominik Körle erklärt seiner Schwester Tamara und Schülerin Vivien den Messschieber.
Bild: Grünbeck

Jugendlichen erfuhren bei der Firma Grünbeck Kurioses

Höchstädt Im Rahmen der seit zwei Jahren bestehenden Schulpartnerschaft der Firma Grünbeck mit der Mittelschule Höchstädt waren die beiden 8. Klassen mit ihren Klassenleiterinnen Angela Geiger und Cornelia Scharf zu Gast bei Grünbeck. Zusammen mit Lea Mayer von der Personalabteilung wurden anhand der Erfahrungswerte die Bausteine der diesjährigen Kooperation geplant.

Durch Diplom-Biologe Jörgen Hößler erhielten die Schüler einen Überblick über die Entwicklung der Firma. In der Präsentation zum Thema Wasser erfuhren die Schüler Wesentliches über die zunehmende Bedeutung richtiger Wasseraufbereitung. Jeder Deutsche verbraucht rund 120 Liter Wasser pro Tag. Der indirekte Wasserverbrauch jedes Deutschen liegt jedoch laut einer Grünbeck-Pressemitteilung bei 4000 bis 5000 Litern pro Tag. Diese Information erstaunte die Schüler. So werden zum Beispiel für die Herstellung einer Tasse Kaffee 140 Liter, einer Jeans 6000 Liter und eines Autos bis zu 300000 Liter Wasser benötigt. Bei einer Führung durch die Auszubildenden Vanessa König und Alexander Maneth erhielten die Schüler einen ersten Überblick über die einzelnen Arbeitsbereiche und Produkte der Firma. Diese Führung war kombiniert mit einem weiteren Vormittag, an dem die Schüler die Auszubildenden beim Berufsalltag intensiver beobachten konnten. Ausbilder Erich Kapfer berichtete in der Lehrwerkstatt über die Voraussetzungen für die Ausbildungsberufe Industrie- und Fertigungsmechaniker und zeigte die Arbeit an den Maschinen. Durch die Serienfertigung und Druckerei führte deren Leiter Achim Maneth. Lagerleiter Max Redel zeigte den Jugendlichen den Bereich Logistik, der sich über die vier Bereiche Wareneingang, Palettenlager, Kleinteilelager und Versand erstreckt. Einen Einblick in die Inbetriebnahme elektrischer Anlagen sowie in die Fertigung von Schalt- und Steuerschränken erhielten die Schüler durch Bernd Schmid, den Ausbilder der Elektroniker. Lea Mayer führte zusammen mit den Auszubildenden in den kaufmännischen Bereich ein. Hier standen die Ausbildungsschwerpunkte und Voraussetzungen für den Beruf Industriekauffrau und -mann im Mittelpunkt.

Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen für die Ausbildungsberufe, welche Interessen sollte man haben, um für einen bestimmten Beruf geeignet zu sein, welche persönlichen Fähigkeiten sind vorteilhaft und in welchen Schulfächern sollte man gut sein? Das war nur ein Teil der Fragen, die die Schüler den Azubis stellten. Leistungsbereitschaft, Freude an der Arbeit und Selbstständigkeit spielten eine wichtige Rolle. „Außerdem“, so betonte der Ausbilder Max Redel, „sei es immer eine gute Voraussetzung, wenn schon von zu Hause her Arbeiten nichts Ungewohntes ist.“ (pm)

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