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Buttenwiesen

10.04.2016

Wild- und Honigbienen ergänzen sich

Bäume, Sträucher und Pflanzen allgemein sind mit ihrem Blattgrün unverzichtbare Sauerstofferzeuger und damit auch Teil der Gesundheitsvorsorge für uns Menschen. Unser Bild zeigt Säulenhainbuchen im Innerortsbereich, sie geben der viel befahrenen Straße ein angenehmes Gepräge.
Bild: Sing

Über Unterschiede und Wichtigkeit beider Bienensorten referierte Andreas Fleischmann. Er warb um Lebensräume. Wie die aussehen können.

Buttenwiesen Wer von Bienen spricht, denkt in der Regel an unsere Honigbienen. Doch gibt es daneben auch die sogenannten Wildbienen. Auf diese warf Andreas Fleischmann einen besonderen Blick bei der Frühjahrsversammlung des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege in der Buttenwiesener Gärtnerei Passiflora.

Die Honigbienen liefern den geschätzten Honig, erinnerte Fleischmann. „Und die fleißigen Imker bemühen sich sehr, dass der Bestand der Bienenvölker erhalten bleibt.“ Und doch gebe es in Mitteleuropa und damit auch in Deutschland bis zu 500 weitere Arten von Bienen, die unter dem Begriff Wildbienen zusammengefasst sind.

Ihre Bedeutung liege darin, dass sie bei der Bestäubung von Obstbäumen, Beerensträuchern, Raps, Sonnenblumen, Gurken und anderem Lücken schließen können. Für Andreas Fleischmann sind die Wildbienen jedoch keine Konkurrenten der Honigbienen, sondern eher Partner. „Vor allem bei größerer Entfernung zu den nächsten Honigbienenstöcken helfen die Wildbienen bei der Bestäubung aus.“

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Andreas Fleischmann warb darum, Lebensräume für die Wildbienen zu erhalten. Dazu gehören das Liegenlassen von Altholz, von Tuffsteinen, von Lehmerde und der Einsatz von Nisthilfen in Form von Holz mit Bohrlöchern von einem bis zu neun Millimeter. Fleischmann: „Ohne natürliche Kreisläufe – dazu gehören Bienen und Wildbienen – gäbe es viele Früchte und Lebensmittel nicht.“

Im zweiten Teil der Frühjahrsversammlung warben Manfred Herian und Reinhold Sing darum, Pflanzaktionen in den Städten und Gemeinden durchzuführen. Die Initiative dazu könnte von den Obst- und Gartenbauvereinen ausgehen.

Laut Herian und Sing nehmen die Belastungen durch die vielen Verbrennungsvorgänge weiter zu. „Ein echter und wirkungsvoller Ausgleich kann über das Blattgrün der Pflanzen erfolgen.“ Pflanzaktionen sind demnach mehr als nur etwas Gefühlsbetontes, sie sind vielmehr eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit.

Otmar Penkert berichtete vom erfolgreichen Verlauf der Baumaßnahme im Kreislehrgarten.

Dort entsteht ein kleines Gebäude, das als Aufenthaltsmöglichkeit für Besucher und Mitarbeiter dienen soll. Manfred Herian und Reinhold Sing verabschiedeten die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Anton Schuster, Karin Herreiner und Karin Schedler. Gleichzeitig begrüßten sie als neue Mitglieder im Vorstand Thomas Keis, Gertrud Schäffler und Verena Beese. (pm)

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