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Rettingen

13.05.2015

Wirkung der Flutpolder infrage gestellt

Symbolbild Flutpolder Dialog.
Bild: Bernhard Weizenegger.

IG Rettingen reagiert auf Antwortschreiben der Ministerin

Retingen Im Zusammenhang mit den Antwortschreiben von Umweltministerin Ulrike Scharf an die Bürgermeister von Dillingen und Höchstädt (die DZ berichtete ausführlich) kritisiert die Interessengemeinschaft Rettingen , dass „suggeriert wird, als wären diese gigantischen Planungen eine Forderung von zwei Gemeinderäten der Gemeinde Tapfheim und der Interessensgemeinschaft Rettingen“.

Aus einem Schreiben Auszüge aus dem Zusammenhang heraus wiederzugeben und ohne Abstimmung mit den Verfassern zu veröffentlichen, bezeichnet die IG aös „üblen Stil“. Sie stellt fest, dass es im Juni 2009 nur grobe Übersichtspläne aus einer Studie gegeben habe. Die jetzt geplante Größe, die ohne vorhergehende weitere Planung gesichert werden soll, sei nicht erkennbar gewesen.

Ein derartiger gigantischer Eingriff in die Landschaft mit den massiven Auswirkungen für die Grundstückseigentümer und die Anlieger sowie die Gemeinde Tapfheim wäre weder von der IG Rettingen noch von den Gemeinderäten akzeptiert worden.

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Aufgrund der damaligen Planung habe davon ausgegangen werden müssen, dass nur der unmittelbare Bereich von Baggerseen und Auwäldern betroffen sind.

Gegenüber der IG sei der Eindruck vermittelt worden, als würden die Flutpolder ohnehin nicht weiter verfolgt. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme der IG Rettingen: „Bei einer Stadtratssitzung, bei der ein Vortrag des Wasserwirtschaftsamtes gehalten wurde, wurde den Flutpoldern nur eine geringe Wirkung für die Stadt Donauwörth zugesprochen. Das Überschwemmungsgebiet Rettingen mit rund sechs Millionen Kubikmetern hätte jedoch auf die Stadt Donauwörth und insbesondere die Firma Airbus-Helicopter erhebliche Auswirkungen gehabt.“

Ein Gesamtkonzept Donau, das nur aus Flutpoldern bestehe, die sich im Bereich von Dillingen und Tapfheim konzentrieren und bis unmittelbar an die vorhandene Bebauung heranreichen , und bei deren Untersuchung mögliche Standorte südlich der Donau ausgeschlossen wurden entspreche nicht den Vorstellungen der IG Rettingen, wir betont. (pm)

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