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04.07.2010

Zertifikate überreicht

Zum zweiten Mal wurde an der Volksschule Bissingen ein Jahresprojekt zur vertieften Berufsorientierung angeboten - eine der Maßnahmen, mit denen Schüler heute fit für das Arbeitsleben gemacht werden sollen. Im Bild vorne von links: Sozialarbeiter Martin Sauset, Rektorin Ursula Hertle, Christian Rieder, Kevin Stimpfle, Mike Schäferling, Dennis Borngräber, Konrektor Helmut Herreiner; hinten von links: Nikolai Kunert, Florian Leistner, Deniz Grasl, Michele Hohenacker und Martin Welz. Foto: VS
Bild: VS

Bissingen Mit der feierlichen Überreichung der Zertifikate endete für die Teilnehmer das Jahresprojekt zur vertieften Berufsorientierung (VBO) an der Volksschule Bissingen. Betreut vom Sozialarbeiter der Schule, Martin Sauset, und von Konrektor Helmut Herreiner hatten neun Schüler aus der achten Jahrgangsstufe in den vergangenen Monaten an diesem Projekt mit Erfolg teilgenommen. Rektorin Ursula Hertle und Klassenlehrer Hubert Gems dankten im Beisein der Eltern und einiger Ehrengäste im Schülercafé der Bissinger Schule nicht nur den beiden Betreuern, sondern insbesondere auch den Trägern der Maßnahme: der Agentur für Arbeit, der St.-Gregor-Jugendhilfe, dem Staatlichen Schulamt und dem Schulverband.

Die Abschlussfeier, die die Schüler zusammen mit ihren Projektleitern und mit Hauswirtschaftslehrerin Christina Kratzer in anerkennenswerter Eigeninitiative vorbereitet hatten, bewies noch einmal, wozu die Hauptschüler mit etwas Unterstützung fähig sind. Eine Beamer-Bildershow bildete den Anlass, noch einmal auf das VBO-Projekt zurückzublicken. Nach einer ersten Phase der Reflexion über die Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person und der Auseinandersetzung mit den individuellen Stärken und Schwächen standen Betriebserkundungen in den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries im Mittelpunkt des Projektes. Unter anderem wurde ein ganzer Ferientag diesen Erkundungen geopfert, in denen die Schüler wichtige Einblicke in die Berufswelt des 21. Jahrhunderts erhielten.

Gleiches galt auch für mehrere Maßnahmen, die von externen Fachleuten im Werkraum der Schule durchgeführt wurden. So bereitete das Schmieden von Ringen nach eigenen Entwürfen den Schülern mit Roman Zanker ebenso große Freude wie die beiden ganztägigen Arbeitstage mit Manfred Kutscha, in welchen die Achtklässler alle wichtigen Techniken der Metallbearbeitung unter kompetenter Anleitung selbst ausprobieren konnten. Es gab zahlreiche positive Rückmeldungen vonseiten der Teilnehmer und ihrer Eltern, aber auch von den Betrieben, die das freiwillige Engagement der Jugendlichen anerkannten und lobten. (pm)

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