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Krankheit

11.04.2018

Ziertheims Bürgermeister arbeitet wieder

„Komplett der Alte... Das gibt es bei so etwas nicht mehr.“Nach zwei Monaten ist Bürgermeister Baumann zurück. Er hatte ein Aneurysma der Hauptschlagader.
Bild: Stadler

Vor zwei Monaten ist Thomas Baumann zusammengebrochen, nun ist er zurück in der Verwaltung. Doch ganz der Alte werde er nicht mehr, sagt der Rathauschef

Es war ein Mittwoch vor knapp zwei Monaten, als Ziertheims Bürgermeister Thomas Baumann in der Verwaltung in Wittislingen zusammenbrach. Er hatte Schmerzen in der Brust, wie sich später herausstellte, handelte es sich um ein Aneurysma in der Hauptschlagader. Baumann kam ins Krankenhaus. Emil Reck, der Zweite Bürgermeister, übernahm in dieser Zeit seine Aufgaben in der Gemeinde.

Seit Montag ist Baumann nun zurück im Amt, arbeitet wieder in der Verwaltung und leitet bereits am Donnerstag die erste Gemeinderatssitzung nach seiner Pause. Es geht ihm „den Umständen entsprechend gut“, erklärt Baumann. Wichtig sei jetzt die richtige Blutdruckeinstellung. Dann gehe es „in langsamen Schritten weiter“. Die Ärzte hätten ihm gesagt, er könne alles machen, was ihm Spaß macht – „aber immer schön langsam.“ Es gehe dabei darum, dass der Blutdruck nicht zu hoch wird. „Das ist das A und O.“ Gleichzeitig brauche der Körper einige Zeit, um mit dem nun niedrigeren Blutdruck zurechtzukommen.

Auch wenn Baumanns Zustand besser wird, stellt er klar: „Komplett der Alte... Das gibt es bei so etwas nicht mehr.“ Körperlich belastbar wie früher werde er nicht mehr.

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Die Tagesordnung seiner Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 12. April, ist nach der Pause recht voll. Ab 19 Uhr geht es etwa um die Renovierung der Pfarrkirche St. Martin in Dattenhausen. Die Pfarrgemeinde hat einen Antrag auf einen Zuschuss zu den Baukosten gestellt. Es geht um 100000 Euro – viel Geld für die Gemeinde, wenn auch nur ein kleiner Teil der Gesamtkosten der Renovierung. Weitere Themen sind die Beschaffung von Absauganlagen für das Feuerwehrhaus, die Errichtung eines Mobilfunkmasts der Telekom auf dem Dach des Rathauses sowie die Beschlussfassung über die Schöffenvorschlagsliste. Außerdem stehen der Bauantrag für eine Werkshalle in Reistingen und der Erlass der Hundesteuersatzung auf dem Programm.

Arbeit gibt es also genug für den Bürgermeister, der nach zwei Monaten wieder sein Amt ausüben kann. In der Zeit habe er aber in Kontakt mit seinem Stellvertreter gestanden. „Es musste natürlich auch ohne mich weitergehen“, sagt Baumann. Er lobt: „Das hat mein Zweiter Bürgermeister perfekt gemacht.“

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