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Geburt

02.01.2019

Zu Neujahr gab es für Leni ein Geschwisterchen

50 Zentimeter groß und 2800 Gramm schwer ist Marie, die kleine Schwester von Leni. Marie ist am 1.1.2019 im Dillinger Krankenhaus auf die Welt gekommen.
Bild: Simone Bronnhuber

Die kleine Marie ist am 1.1.2019 im Dillinger Krankenhaus auf die Welt gekommen. Sie ist nicht das einzige Silvesterbaby.

Mama Janine hat es schon lange gespürt. Nur wollte ihr niemand aus der Familie glauben. „Aber ich hatte Recht“, sagt sie und schaut vor sich auf das Bett. Dick eingepackt in einer blauen Wolldecke liegt dort ihre Tochter Marie. Das kleine Mädchen schläft, das Köpfchen ist unter einer geringelten Mütze warm eingepackt. Marie ist das erste Baby, das im Jahr 2019 im Dillinger Kreiskrankenhaus auf die Welt gekommen ist. Sie ist am 1.1.2019 um 6.47 Uhr geboren und damit unser Neujahrsbaby. Ganz knapp. Nur zwei Minuten später erblickte ein paar Türen weiter im Kreißsaal ein zweites Baby an Neujahr das Licht der Welt.

Silvester mit Schwiegereltern gefeiert

„Vor drei Wochen habe ich schon gesagt, dass ich glaube, dass sie genau an diesem Tag kommt. Ich habe es einfach gewusst“, sagt Janine Schneider und lacht. Aber wirklich gerechnet hat die 29-Jährige dann aber doch nicht damit. Mit Ehemann Sven, der ersten Tochter Leni (3), den Schwiegereltern und Freunden hat sie auch Silvester gefeiert. „Alle haben getrunken, nur ich nicht“, erzählt die frisch gebackene Mama am Dienstag. (Finn ist jetzt in einem Kinderheim )

Gemeinsam hätten sie alle um Mitternacht angestoßen, sich ein gutes, neues Jahr gewünscht und sind dann irgendwann nach Hause gefahren. „Wir haben Leni ins Bett gebracht und mein Mann und ich sind noch kurz aufs Sofa“, sagt Janine Schneider. Als sie dann auf die Toilette musste, ging plötzlich alles ganz schnell. Die Fruchtblase ist geplatzt. Das Giengener Ehepaar packt seine Sachen und macht sich auf den Weg ins Dillinger Krankenhaus. Und dort ging alles noch schneller. „Wir waren um 3.30 Uhr hier und drei Stunden später war Marie schon da. Es war alles sehr entspannt, uns geht es gut“, sagt die 29-Jährige.

Guter Start ins neue Jahr

Dabei war der errechnete Geburtstermin ihrer zweiten Tochter erst der 11. Januar. Aber schon die große Schwester Leni wollte früher aus Mamas Bauch. Für den ersten Besuch im Krankenhaus hat sich die Dreijährige extra ein schickes Kleid angezogen. Schließlich will sie ja vor ihrem Geschwisterchen einen guten Eindruck machen. „Sie hat es schon realisiert, dass es da jetzt nochmal jemanden gibt“, sagt Mama Janine. Ganz fest und mit einem breiten Grinsen hält Leni ihre kleine Marie auf dem Arm. Ein guter Start ins neue Jahr. („Es ist lebenswichtig, dass ich da bin“ )

Insgesamt fünf Geburten

Den haben die Hebammen Sina Riedter, Madlen Hofmann und die leitende Oberärztin Dr. Grazyna Anna Goik fast verpasst. Zumindest waren die Frauen in der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe rund um Silvester mehr als beschäftigt. „Es war viel los, wir haben überall gewuselt“, sagt Sina Riedter und lacht. Los ging es am Silvestertag gegen Mittag. Bis Dienstagnachmittag haben die Drei insgesamt fünf Babys in der Kreisklinik St. Elisabeth auf die Welt geholt. Vier normale Geburten, ein Kaiserschnitt. „Jeder war woanders beteiligt und gut beschäftigt. Ganz normal ist das nicht, es war schon extrem viel los die letzten zwei Tage. Und es wird noch einiges passieren“, vermutet die Hebamme. Denn einige werdende Mamis haben sich schon angemeldet, bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe war noch nicht klar, ob es bereits weitere Neujahrskinder in Dillingen gibt. „Wir sind froh, dass es allen Müttern und Kindern gut geht. So soll es sein. Wir hoffen auf viele Januarkinder. Es ist ein wenig verspätet, aber es passt: Ihr Kinderlein kommet“, sagt Riedter. (Der Landkreis Dillingen fällt durch viele Kaiserschnitte auf )

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