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Zugausfälle bei Agilis: Ein Armutszeugnis

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Kommentar Von Berthold Veh
14.09.2018

Die Ursachen für die Misere der Firma Agilis dürften in einer Fehlplanung liegen. Damit, dass Mitarbeiter krank sind, muss eine Firma zurecht kommen.

Was das Unternehmen Agilis in diesen Tagen abliefert, ist ein Armutszeugnis. Ausgerechnet zum Schuljahresbeginn fallen auf der Donautalbahn Züge aus (Lesen Sie dazu: Personal krank: Agilis-Züge fallen über Wochen aus ). Schuld seien „krankheitsbedingte Personalausfälle“, informiert das Unternehmen. Wegen des Fachkräftemangels, heißt es, sei die Lage ohnehin schwierig. Die Ursache für die Misere dürfte allerdings eher in einer Fehlplanung liegen, denn mit krankheitsbedingten Ausfällen muss jede Firma rechnen und damit zurechtkommen.

Das Unternehmen hat da offensichtlich an der Sicherheitsreserve gespart. Auf der Donautalbahn zwischen Günzburg und Donauwörth fällt derzeit zum Glück nur ein Zug aus. Dies aber bis Ende September. Die Verzögerung im Landkreis beträgt knapp eine halbe Stunde. Für die Außenwirkung ist dies aber fatal. Dafür gibt es nur ein Wort: peinlich.

Dieser Kommentar bezieht sich auf den Artikel: Zugpersonal ohne Reserven

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