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Dillingen: Donauside 2024: Berliner Band Milliarden und Florian Paul im Dillinger Schlosshof

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Donauside 2024: Berliner Band Milliarden und Florian Paul im Dillinger Schlosshof

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    Das Donauside geht in die nächste Runde.
    Das Donauside geht in die nächste Runde. Foto: Annemarie Rencken (Archivbild)

    Große Künstler regional im Dillinger Schlosshof: Das Donauside-Festival geht in die nächste Runde. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen, sagt Fabian Halbig. Er ist der Schlagzeuger der Killerpilze und Mitorganisator. Ganz neu: Statt zwei hat das Komitee aus Veranstaltern und Kreisjugendring Dillingen drei Newcomer, also weniger bekannte Künstlerinnen und Künstler, darunter eine Künstlerin aus Augsburg, die Bühne frei gemacht. Die Hauptacts spielen normalerweise auf großen Festivals, sagt Halbig. Im Schlosshof spielen im Rahmen des Donauside außerdem die Rockband „Milliarden“ aus Berlin, die Pop-Bands „Ok.Danke.Tschüss“ und „Florian Paul und die Kapelle der letzten Hoffnung“ und die Alternative-Band „Flash Forward“.

    Für die Kulinarik sind vor allem zwei Anbieter verantwortlich: Günzburger aus Günzburg kommt in den Schlosshof und verkauft vor allem Burger, sowohl mit Fleischpatty als auch vegetarische und vegane Varianten. Auch der Donaualtheimer Moritz Kosteletzky, Inhaber von „Mo‘s Federbar“, wird verschiedenes im Schlosshof anbieten. Die sogenannte „Chill Area“, also ein Bereich zum Entspannen, werde es ebenfalls wieder geben, sagt Mitveranstalter Halbig. Neben Aktivitäten wie Federball gebe es auch Sitzmöglichkeiten, allen voran die beliebten Boote, die im Schlosshof aufgestellt werden. Wer Gutes tun möchte, findet auf dem Gelände ebenfalls Ansprechpartner, sagt Halbig. Denn auch die Äthiopien-Hilfe der Killerpilze werde mit einem Stand vertreten sein. Diese werden Pfand sammeln, um in dem afrikanischen Land Infrastruktur zu errichten. „Mit 2000 Euro bekommt man einen Brunnen. Das wäre doch mal ein Ziel“, sagt Halbig.

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    Der Killerpilze-Schlagzeuger sagt, ein starkes Argument für das Donauside-Festival sei, Bands sowie Einzelkünstlerinnen und -künstler zu diesem Preis in Dillingen zu sehen. „Wir hoffen, dass wir nicht nur die Künstler, sondern auch die Menschen aus der Region begeistern können“, sagt er. Und das sei wichtig, denn die Organisatoren kämpfen darum, das Festival zu erhalten. Die Voraussetzungen dafür seien zwar gut, aber man müsse „der Wahrheit ins Gesicht blicken“. Denn ohne den Zuspruch der Gäste sei das nicht möglich. Halbig rechnet damit, dass bis zum Veranstaltungstag, Samstag, 20. Juli, wie in den Vorjahren Karten im mittleren bis hohen dreistelligen Bereich verkauft werden. Dass die 1000er-Grenze überschritten wird, hält er für unwahrscheinlich.

    Ans Aufgeben denkt er allerdings noch lange nicht. Er wünsche sich, dass eines Tages seine Band, die Killerpilze, wieder im Dillinger Schlosshof beim Donauside spielen wird. „Das ist mein absoluter Traum. Damit würde sich ein Kreis schließen“, sagt er. Denn in Dillingen hat für die Rockband alles angefangen. Konkrete Pläne, wann das sein wird, gebe es allerdings nicht, da die Band seit 2019 eine Pause einlegt. Für alle, die sich noch keine Eintrittskarte gesichert haben: Tickets gibt es nach wie vor online oder an der Abendkasse des Festivals. Dort allerdings etwas teurer.

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