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Dillingen: Graffiti statt Sozialstunden: Projekt in Dillingen soll Jugendlichen Struktur geben

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Graffiti statt Sozialstunden: Projekt in Dillingen soll Jugendlichen Struktur geben

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    Die jugendlichen Graffiti-Sprüher präsentierten gemeinsam mit den Künstlern Max Welz (3. v.l.) und Florian Tarantik (6. V.l.) „von den Bunten“ ihr Kunstwerk Landrat Markus Müller (4. v.l.) sowie (v.r.) Manuela Sing von Donautal Aktiv und Vertretern des Jugendamts mit Andreas Schrettle, Eva Reiser, Christine Martin und Theresa Bieberle.
    Die jugendlichen Graffiti-Sprüher präsentierten gemeinsam mit den Künstlern Max Welz (3. v.l.) und Florian Tarantik (6. V.l.) „von den Bunten“ ihr Kunstwerk Landrat Markus Müller (4. v.l.) sowie (v.r.) Manuela Sing von Donautal Aktiv und Vertretern des Jugendamts mit Andreas Schrettle, Eva Reiser, Christine Martin und Theresa Bieberle. Foto: Landratsamt Dillingen

    Das Landratsamt Dillingen ermöglichte vier Jugendlichen, ihre Sozialstunden abzuleisten, indem sie ein großflächiges Graffiti im Hof der Landkreisverwaltung gestalteten. Kooperationspartner war das Amtsgericht Dillingen, unterstützt wurde das Projekt aus dem ZAM-Projekt und Leader-Projekt.

    Dazu hat das Landratsamt die Parkgaragen zur Verfügung gestellt. Diese wurden in einem viertägigen Workshop mithilfe von Künstlern des Vereins „Die Bunten“ aus Augsburg gestaltet. Als Motive wurden die Fachbereiche des Landratsamtes gewählt. Die graue Betonwand wurde zuerst in unterschiedlichen Farben gestrichen, bevor die Kunstwerke mit Sprühtechnik gestaltet wurden.

    Das Projekt soll zur Prävention beitragen

    Ziel der Aktion ist es, den Jugendlichen eine Form der Selbstentfaltung zu bieten. Anstatt Graffiti illegal anzubringen und damit Sachbeschädigung zu verursachen, konnte hier legal kreativ gearbeitet werden. Dies soll dazu beitragen, dass die Jugendlichen Struktur erleben und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Positive Erlebnisse sollen sie stärken und Rückfälle so vermieden werden. Neben dem Beitrag der Verschönerung wird hier eine Art „Wiedergutmachung“ an die Gesellschaft geschaffen.

    Landrat Markus Müller zeigte sich beeindruckt von den Kunstwerken. „Die Aufgaben des Landratsamtes wurden nicht nur künstlerisch, sondern auch inhaltlich sehr gut dargestellt. Die zuvor etwas tristen Pkw-Unterstellplätze sehen nun farbenfroh und lebendig aus“, wird der Landrat in einer Pressemitteilung zitiert. (AZ)

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