Mehr Kinder im Landkreis Dillingen wurden im vergangenen Jahr nach einer Kindeswohlgefährdung aus ihrer Umgebung genommen. Das zeigen die Zahlen des Jugendamt-Geschäftsberichts, den Jugendamtsleiterin Eva Reiser am Montag im Jugendhilfeausschuss vorgestellt hat. Rund 200 Kindeswohlgefährdungen wurden 2024 dem Jugendamt gemeldet. Das entspricht in etwa den Zahlen des Vorjahrs. Die Anzahl der sogenannten Inobhutnahmen – also Maßnahmen, bei denen ein Kind vorübergehend aus seinem Umfeld genommen und in einer Pflegefamilie oder einem Kinderheim untergebracht wird – sind von 17 auf 23 Fälle gestiegen, informiert Reiser.
Landkreis Dillingen
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