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Landkreis Dillingen: Aus den Kulturtagen wird 2027 im Kreis Dillingen ein Kulturjahr

Landkreis Dillingen

Aus den Kulturtagen wird 2027 im Kreis Dillingen ein Kulturjahr

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    Die erfolgreiche Teamspitze hinter den Kulturtagen im Landkreis – der Vorstand des Vereins „Kultur und Wir“ wurde im Amt bestätigt: (im Bild von links): Heinz Gerhard, Nikolaus Egger, Lydia Edin, Claudia Kohout, Landrat Markus Müller, Walter Stallauer und Armin Dauser.
    Die erfolgreiche Teamspitze hinter den Kulturtagen im Landkreis – der Vorstand des Vereins „Kultur und Wir“ wurde im Amt bestätigt: (im Bild von links): Heinz Gerhard, Nikolaus Egger, Lydia Edin, Claudia Kohout, Landrat Markus Müller, Walter Stallauer und Armin Dauser. Foto: Silvia Schmid

    Der Verein DLG Kultur und Wir hat mit den Kulturtagen 2025 wieder eine Veranstaltungsreihe auf die Beine gestellt, die mit großem ehrenamtlichem Einsatz und viel Kreativität gelang. Bei der Mitgliederversammlung zog Vorsitzender Heinz Gerhards eine durchweg positive Bilanz – und zugleich wurde der Blick bereits nach vorne gerichtet: 2027 soll es statt einzelner Kulturtage ein ganzes Landkreis-Kulturjahr geben.

    Landrat Markus Müller würdigte das Engagement des Vereins ausdrücklich. „Kultur und WIR ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was ein relativ kleiner Verein auf die Beine stellen kann“, sagte er mit Blick auf die rund 200 Mitglieder, von denen rund 30 zur Mitgliederversammlung erschienen waren. Besonders hervorzuheben sei der Einsatz von Vorstand und Beirat, die mit viel ehrenamtlicher Arbeit ein vielfältiges Kulturprogramm ermöglichen.

    Positive Bilanz zu den Kulturtagen 2025

    Alle zwei Jahre organisiert der Verein die Kulturtage des Landkreises mit Konzerten, Ausstellungen, Theateraufführungen, Workshops und Mitmachaktionen. Getragen wird das Angebot von einem breiten Netzwerk aus Kulturschaffenden, Vereinen, Schulen, Bibliotheken, Musik- und Theatergruppen sowie weiteren kulturellen Einrichtungen. Mit dem Ziel, in den Kulturtagen die „Vielfalt in der Region“ widerzuspiegeln setzt der Verein dabei bewusst auf Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis und den angrenzenden Regionen, ergänzt durch überregionale und internationale Gäste. Ein besonderes Beispiel dafür war das Brückenbauer-Projekt mit dem französischen Streetart-Künstler Christian Guémy alias C215. Im Rahmen der Kulturtage 2025 gestaltete er Werke zu historischen Persönlichkeiten aus der Region. Davon inspiriert schufen Schülerinnen und Schüler aus mehreren Schulen eigene Streetart-Arbeiten auf Stromkästen, die vom Landkreis und den Donaustadtwerken zur Verfügung gestellt wurden. Das Projekt stieß auf große Begeisterung und wirkt noch immer nach. Erst vor Kurzem war dazu eine weitere Ausstellung in der Sparkasse zu sehen.

    Vorstand streicht Tag des offenen Ateliers für dieses Jahr

    Auch insgesamt fiel die Rückschau auf die Kulturtage sehr positiv aus. Die Veranstaltungen seien auf großes Interesse gestoßen, die Rückmeldungen des Publikums durchweg erfreulich gewesen, berichtete Gerhards. Zugleich machte er deutlich, dass der organisatorische Aufwand zuletzt deutlich zu groß geworden sei. Deshalb werde das Konzept für die Zukunft angepasst. Bereits im kommenden Jahr wird der Ablauf der Kulturtage anders aussehen. Die nächsten Kulturtage stehen im Jahr 2027 an. Nachdem in diesem Jahr auch die Bayerische Landesausstellung in Ursberg und Dillingen stattfinden soll, hat der Vorstand entschieden, die Kulturtage als Landkreis-Kulturjahr 2027 von Januar bis Dezember und in Kooperation mit Donautal aktiv stattfinden zu lassen.

    So sollen alle Veranstaltungen rund um das Thema „Schwesterherz verbindet – Frauen. Geschichten. Kultur“ gebündelt und koordiniert werden. Nach einer bereits stattgefundenen Infoveranstaltung der Partner läuft nun eine offene Vorschlagsphase. Die Ausschreibung für das Kulturjahr 2027 beginnt Mitte 2026. Angesichts der Veranstaltungsdichte und des großen Vorbereitungsaufwandes wird es in diesem Jahr keinen „Tag des offenen Ateliers“ geben, erklärte Heinz Gerhards. Ganz regulär werden dagegen die Ausschreibung des Kulturpreises „Herbstzeitlose“ und des Theaterpreises, der in Zusammenarbeit mit der Siegfried und Elfriede-Denzel-Stiftung vergeben wird, erfolgen. Der Ausschreibungszeitraum und die Bewerbungsmodalitäten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

    Neuwahlen: Heinz Gerhards bleibt Erster Vorsitzender

    Turnusgemäß standen bei der Mitgliederversammlung auch Neuwahlen an. Die Wahl unter Leitung von Markus Müller und Stephan Karg brachte folgendes Ergebnis: Heinz Gerhards wurde zum Ersten Vorsitzenden, Claudia Kohout zur Zweiten Vorsitzenden, Lydia Edin zur Geschäftsführerin und Armin Dauser zum Schatzmeister gewählt. Kassenprüfer sind Nikolaus Egger und Walter Stallauer.

    Dem neu gewählten Beirat gehören nun Beate Bschorr-Staimer, Ulrich Demmer, Helmut Herreiner, Heidi Hüll, Patricia Laube, Franz Lingel, Heidi Nittbaur, Uschi Poser, Christine Ramsperger, Hedwig Regensburger-Glatzmaier, Boris Schenk, Silvia Schmid, Josef Werner Schneider, Marie-Sophie Schweizer, Alfons Strasser und Elli Behrens-Wagner an.

    Die anwesenden Mitglieder von Kultur und Wir e.V. beschlossen eine Anhebung des Mitgliedsbeitrages von acht auf zwölf Euro pro Jahr.

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