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Apotheken können ab 8. Februar Corona-Impfungen anbieten
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Corona-Update
06.01.2022

Jetzt sind es bereits 64 Fälle der Corona-Mutante Omikron im Kreis Dillingen

Es werden immer mehr Omikron-Fälle im Kreis Dillingen gemeldet.
Foto: Bernd Feil (Symbolbild)

Es werden immer mehr Omikron-Fälle im Kreis Dillingen gemeldet. Die Zahl stieg am Samstag auf 64.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Dillingen ist am Samstag gefallen. Und zwar auf den Wert von 232,6. Am Freitag hatte sie bei 267,6 gelegen, am Donnerstag, 6. Januar, bei 261,4. Der Höchstwert war am 21. November (745).

Die Corona-Inzidenz war zuletzt im Landkreis Dillingen höher als in den Nachbarlandkreisen. Das hat sich inzwischen weitgehend geändert, der Vergleich schaut so aus: Günzburg: 234,8, Donau-Ries: 207,7; Augsburg (Landkreis): 231,3, Stadt Augsburg; 302,5, Kreis Heidenheim; 244,7.

Und parallel dazu breitet sich die neue Corona-Mutante Omikron im Landkreis aus. Nach Angaben des Dillinger Landratsamtes sind bis Samstag 64 Fälle entdeckt worden. Das sind neun Fälle mehr als am Vortag. Am Donnerstag, 30. Dezember, waren es noch 15 Omikron-Fälle.

Seit Ausbruch der Pandemie sind bislang 173 Menschen gestorben, zuletzt wurde am Feiertag, Donnerstag, 6. Januar, ein weiterer Covid-Todesfall gemeldet.

Und so ist die Situation aktuell auf den Intensivstationen: Laut Divi-Intensivregister sind im Kreis Dillingen sechs Betten frei, acht Betten sind belegt. Ein Covid-Patient oder eine Covid-Patientin befindet sich in intensivmedizinischer Behandlung. Beatmet werden muss derzeit zum Glück niemand.

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Eine deutschlandweite Übersicht findet sich auf der Divi-Intensivregister-Karte.

So verlief der zweite Kinderimpftag im Kreis Dillingen

Am 18. Dezember wurden im Kreis Dillingen die ersten Kinderimpfungen vom Impfteam durchgeführt. Landrat Leo Schrell sagte in einer Pressemitteilung des Landratsamtes, dass alles reibungslos verlaufen sei. Am zweiten Weihnachtsfeiertag wurden in der Gundelfinger Brenzhalle noch mal 100 Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren geimpft. Wie das ablief, und was die Eltern dazu sagten, lesen Sie hier. Einen weiteren Bericht darüber, was die Kinderärzte im Landkreis Dillingen dazu sagen, lesen Sie hier. Inzwischen hat das Dillinger Landratsamt in Abstimmung mit dem Impfzentrum einen dritten Kinderimpftag anberaumt. Ein Dillinger Kinderarzt räumt mit Vorurteilen zum Kinderimpfen auf und erklärt die Rahmenbedingungen.

Landratsamt Dillingen weitet Impfkapazitäten aus

Der Ansturm auf Impftermine war in den vergangenen Wochen im Kreis Dillingen groß. Künftig sollen im Landkreis insgesamt bis zu 1.000 Impfungen pro Tag verabreicht werden. „Wir berücksichtigen mit der künftigen Kapazität vor allem auch die bekannt niedrigere Arztdichte im Landkreis und die derzeitige Situation im Bereich der niedergelassenen Haus- und Fachärzte“, betont Landrat Leo Schrell.

Bereits zum 1. Dezember wurden die Impfkapazitäten in der Sebastian-Kneipp-Halle auf 200 Impfungen pro Tag bei einer 7-Tage-Woche aufgestockt. Als weitere Standorte sind seit 7. Dezember die Brenzhalle in Gundelfingen und seit 14. Dezember die Riedblickhalle in Buttenwiesen Impf-Stationen.

Es wird Personal für zusätzliche Impfungen gesucht

Voraussetzung dafür sei die Gewinnung entsprechenden Personals durch den externen Dienstleister, heißt es in der Pressemitteilung. Um möglichst rasch die notwendigen Fachkräfte gewinnen zu können, hat Landrat Leo Schrell im Ruhestand befindliche Fachkräfte, wie medizinisches Personal und Impfärzte, aufgerufen, die Impfkampagne zu unterstützen und sich bei Interesse an Ecolog (E-Mail: bewerbung.ecocare@ecolog-international.com) zu wenden.

Unabhängig von den drei neuen in den nächsten Monaten dauerhaft betriebenen Standorten „Sebastian-Kneipp-Halle“, „Brenzhalle“ und „Riedblickhalle“ sowie der Basisstation in Wertingen, an der nur samstags Impfungen angeboten werden, bleiben die Impftermine, die bis Anfang Februar in den verschiedenen Gemeinden im Landkreis bereits gebucht wurden, bestehen. So werden in der KW 1 von Dienstag bis Samstag in Bissingen, in der KW 2 von Dienstag bis Freitag in Lauingen, in der KW 4 von Dienstag bis Samstag in Holzheim und in der KW 5 von Dienstag bis Samstag nochmals in Höchstädt in der Regel von 12 Uhr bis 17 Uhr Impftermine angeboten.

Impfung weiterhin grundsätzlich nur mit Anmeldung

Das Landratsamt teilt mit: Um einen reibungslosen Ablauf der Impfungen mit möglichst geringen Wartezeiten zu gewährleisten, sollten die Impforte nur in Ausnahmefällen spontan ohne vorherige Terminbuchung aufgesucht werden. Das Landratsamt weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass Erst- und Auffrischungsimpfungen grundsätzlich nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter https://impfzentren.bayern/citizen möglich sind.

Das Impfzentrum wird - orientiert am schrittweisen Ausbau der Kapazitäten - sukzessive neue Termine zu Buchung freischalten. Deshalb wird es noch diese Woche möglich sein, entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) unabhängig vom Alter Impftermine für die nächsten Wochen auf https://impfzentren.bayern/citizen zu buchen. Alle notwendigen Impfstoffe sind derzeit vorrätig, sodass sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen und vor allem Auffrischungsimpfungen möglich sind. Auch Höchstädts Bürgermeister Gerrit Maneth empfiehlt allen Impfwilligen einen Tipp auf die Seite - selbst wenn es scheint, als sei nichts mehr frei.

Im Impfzentrum steht ein Ansprechpartner für Rückfragen zur Verfügung

Aus organisatorischen Gründen ist eine telefonische Terminvereinbarung grundsätzlich nicht möglich. Sollte es mit der Online-Registrierung Probleme geben, steht das Impfzentrum unter der Telefonnummer 08272/9938740 als Ansprechpartner zur Verfügung. Für Personen, denen eine Onlineanmeldung nicht möglich ist, besteht weiterhin die Möglichkeit, sich ohne Voranmeldung impfen zu lassen.

Hierbei wird den vulnerablen Personengruppen – Personen über 70 Jahre sowie systemrelevanten Personen – grundsätzlich Vorrang gewährt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass es bei Impfwilligen ohne vorherige Terminvereinbarung zu längeren Wartezeiten kommen kann, oder sie, falls es die Lage vor Ort erfordert, auch auf einen anderen Tag verwiesen werden müssen.

Wann und wo in den verschiedenen Gemeindebereichen Impfungen jede Woche möglich sind, kann der Internetseite www.landkreis-dillingen.de/corona-impfung entnommen werden. Dort gibt es eine Übersicht der Impforte zum Download. Ebenso werden die Impfmöglichkeiten täglich auf den Serviceseiten der Donau-Zeitung und Wertinger Zeitung veröffentlicht.

Vor allem auch im Kreis Dillingen wurden einige Impfpässe gefälscht. Darauf hat inzwischen auch das Dillinger Gesundheitsamt reagiert.

Nachfrage nach Corona-Tests im Kreis Dillingen

Es gelten auch im Kreis Beschränkungen für den Handel und die Gastronomie. Auch deswegen steigt die Nachfrage nach Schnelltests. Nicht nur Unternehmen müssen nun ungeimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag testen, auch wer zum Sport oder ins Hallenbad will, ob geimpft oder nicht, muss sich testen lassen. In den Apotheken wurden deshalb schon die Tests knapp. Inzwischen sind aber auch mehr Teststationen hinzugekommen. Weitere Testmöglichkeiten finden Sie hier. (mit pm)

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