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Landkreis Dillingen
31.12.2021

Frau aus dem Landkreis Dillingen verliert vierstelligen Geldbetrag an Betrüger

Wer Anrufe von fremden Personen erhält, die Geld oder andere Wertsachen fordern, sollte grundsätzlich misstrauisch reagieren und am besten gleich auflegen.
Foto: Silvio Wyszengrad (Symbolbild)

Wenn das Telefon klingelt, sollte man seine persönlichen Daten für sich behalten. Das hat auch eine Frau aus dem Landkreis Dillingen jetzt gelernt.

Eine 18-Jährige aus dem südlichen Landkreis überwies für eine Videospielkonsole, die ein bisher unbekannter Betrüger über das Internet angeboten hatte, am 22. Dezember einen Geldbetrag in Höhe von 180 Euro auf das Konto einer Berliner Direktbank. Der vermeintliche Verkäufer gab vor, den Kaufpreis auf das Konto der 18-Jährigen zurück gebucht zu haben und wollte sie anweisen, eine erneute Geldüberweisung auf ein anderes Bankkonto auszuführen. Nachdem der Kontakt abgebrochen war und die Ware nicht übersandt wurde, erstattete die 18-Jährige bei der Polizei Dillingen Anzeige wegen Warenbetrugs.

Die Polizei Dillingen gibt Tipps, wie man sich vor Betrug schützen kann

In einem anderen Betrugsfall geht es um deutlich mehr Geld: Eine 54-jährige Einwohnerin aus dem nördlichen Landkreis erhielt am Mittwoch einen Telefonanruf eines angeblichen Bankmitarbeiters. Der Betrüger hatte sein Opfer mit einer gespooften Telefonnummer angerufen und erlangte von der Angerufenen den Freischaltcode für ihr Online-Banking. Der Unbekannte erbeutete vom Konto der 54-Jährigen so einen vierstelligen Geldbetrag. Auch hier brachte die Betrogene den Vorfall zur Anzeige.

In diesem Zusammenhang rät die Polizei, telefonisch niemals persönliche Daten wie Passwörter, PINs oder TANs preiszugeben. Im Zweifelsfall sollte das Gespräch beendet und Kontakt mit der eigenen Hausbank aufgenommen werden. Weitere Tipps vor Betrug unter www.polizei-beratung.de. (pol)

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