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Landkreis Dillingen
21.01.2022

Ein Mann aus der Region bekommt keinen OP-Termin – obwohl ein Herzinfarkt droht

Der Blick in einen Operationssaal.
Foto: Stadler (Archivbild)

Plus Ein Dillinger muss dringend am Herzen operiert werden. Doch er bekommt keinen Termin. Auch eine Frau aus Buttenwiesen wartet vergeblich.

Die Situation in den Krankenhäusern in der Region ist seit Ausbruch der Corona-Pandemie angespannt. Die Lage spitzt sich immer wieder zu. Auch aktuell wieder. Denn bis Ende Januar sind in Schwaben aufschiebbare stationäre Behandlungen untersagt - wie es weitergehen wird, ist nicht zuletzt aufgrund der ansteigenden Infektionszahlen ungewiss. Das sorgt bei vielen Patientinnen und Patienten aus der Region für Unverständnis, sie fühlen sich auf die lange Bank geschoben. Bereits im November trafen die drei Ärztlichen Leiter für Krankenhauskoordination in Augsburg eine weitreichende Entscheidung: Aufgrund der aufkeimenden Omikron-Welle wurden in Schwaben alle aufschiebbaren Behandlungen in Krankenhäusern bis Ende Januar verboten, um die stationäre Versorgung von Notfällen und Corona-Patienten sicherzustellen. Davon betroffen sind auch Menschen aus dem Landkreis Dillingen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

22.01.2022

Kann das sein, wie vom Betroffenen geschildert, dass die Uniklinik Augsburg Intensivbetten auf Verdacht (!) für ungeimpfte Corona-Patienten freihält bzw. freihalten muß? Und das die Politik/Klinik damit in der Konsequenz z. B. einen schwerkranken Herzpatient seinem Schicksal überlässt (d.h. auch seinen Tod u. U. billigend in Kauf nimmt), weil die Politik will, dass er zu Gunsten von Impfverweigerern nicht operiert werden kann ??

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22.01.2022

Die Vermutung habe ich auch.
Wie kann es sein, dass diesen Opportunisten so viel Rücksicht entgegen gebracht wird, während ein wesentlicher Großteil der Bevölkerung alles dafüt tut, sich und seine Mitmenschen, möglichst gut vor einer Ansteckung zu bewahren?
Hier werden eindeutig die falschen Prioritäten gesetzt. Wer nach allem, was inzwischen bekannt ist, kein Interesse hat sich und andere, soweit wie möglich zu schützen, hat für mich auch keine Rücksichtnahme mehr zu erwarten.
Da wird auf Kosten von lebensbedrohten Erkrankten, die falsche Strategie eingeschlagen.

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