Donau bei Gundelfingen
Donau bei Gundelfingen, Renaturierungsmaßnahmen, Altwasser, Entwässerungskanal, abgeflachtes Ufer, Günther Ruck Fischereigenossenschaftsvorsitzender

Ein Gundelfinger kämpft für die Donau

Foto: Jonathan Mayer

Durch die Erderwärmung leiden auch die Tiere in der Donau. Günther Ruck aus Gundelfingen will jedoch einen Unterschied machen - und der Evolution Zeit verschaffen.

Wasserläufer tummeln sich auf der Oberfläche, knapp darunter saust ein Schwarm junger Fische vorbei. Hier an der Donau nahe Gundelfingen haben die Tiere einen kleinen Schutzraum auf 250 Metern gefunden, der ihr Überleben sichert. Denn hier ist das Ufer flach, das Wasser warm und ruhig. Ganz anders als am restlichen, steilen kanalisierten Donauufer. Doch solche kleinen Habitate bräuchte es viel öfter, sagt Günther Ruck. Er ist Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Schwäbische Donau, einer der größten dieser Genossenschaften in Bayern. Ruck kennt den Fluss von Ulm bis Neuburg praktisch auswendig. Die abgeflachte Stelle gibt es nur, weil er und andere Fischer sich dafür eingesetzt haben. Und das ist nötig. Denn die Klimaerwärmung setzt dem Fluss und den Tieren darin zu. Dabei könnte man mit einfachen Mitteln dazu beitragen, ihnen zu helfen. Wenn die Durchschnittstemperaturen weiter steigen, droht vielen Wassertieren das traurige Ende. Ruck will den Lebewesen, der Evolution, genug Zeit geben, sich an die Folgen der Erderwärmung anzupassen. Und er zeigt drei Projekte, die dazu beitragen.

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Jonathan Mayer