Startseite
Icon Pfeil nach unten
Dillingen
Icon Pfeil nach unten
Lauingen
Icon Pfeil nach unten

Lauingen-Faimingen: Mehr Hochwasserschutz in Faimingen: Arbeiten an der Staufstufe sind abgeschlossen

Lauingen-Faimingen

Mehr Hochwasserschutz in Faimingen: Arbeiten an der Staufstufe sind abgeschlossen

  • |
  • |
  • |
  • |
    Die Eigentümer des Faiminger Wasserkraftwerks haben mehr als eine Million Euro in die Sanierung von Dämmen und Deichen investiert.
    Die Eigentümer des Faiminger Wasserkraftwerks haben mehr als eine Million Euro in die Sanierung von Dämmen und Deichen investiert. Foto: Thorsten Franzisi, LEW

    Die Obere Donau Kraftwerke AG (ODK) hat gemeinsam mit der LEW die Sanierungsarbeiten an den Dämmen und Deichen im Bereich der Staustufe Faimingen plangemäß abgeschlossen. Mit den Maßnahmen wurde der Hochwasserschutz an der Donau an aktuelle technische Anforderungen angepasst und damit die Sicherheit und Stabilität der Schutzanlagen langfristig gestärkt, teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.

    Die Arbeiten begannen im Herbst vergangenen Jahres und umfassten abschnittsweise bauliche Verstärkungen der bestehenden Dämme auf beiden Seiten der Donau. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 1,6 Millionen Euro und wurden von der Kraftwerkseigentümerin ODK getragen. Nach Abschluss der Bauarbeiten sind alle betroffenen Wege und Uferbereiche wieder freigegeben. Bestehende Sperrungen wurden aufgehoben.

    In Faimingen entsteht derzeit auch ein Fischaufstieg

    Das Kraftwerk Faimingen gehört zu den sechs leistungsstarken Donaukraftwerken der Obere Donau Kraftwerke AG (ODK). Die Wasserkraftwerke Oberelchingen, Leipheim, Günzburg, Offingen, Gundelfingen und Faimingen erzeugen jährlich etwa 280 Millionen Kilowattstunden Strom aus erneuerbarer Energie. Mit dieser Menge können mehr als 80.000 Haushalte das ganze Jahr über mit elektrischer Energie versorgt werden. Die ODK gehört zu 60 Prozent der Rhein-Main-Donau GmbH (RMD), München, und zu 40 Prozent der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW), Stuttgart. Der erzeugte Strom wird von der EnBW abgenommen und vermarktet, die damit auch die Kosten der Maßnahmen trägt. Die Wasserkraftwerke werden von der LEW betriebsgeführt und von deren Zentralwarte in Gersthofen bei Augsburg aus ferngesteuert.

    Neben den Sanierungsarbeiten an den Dämmen und Deichen entsteht derzeit am Kraftwerk Faimingen ein Fischaufstieg. Das Bauwerk, das die Durchgängigkeit der Donau für wanderwillige Fische sicherstellt, steht kurz vor der Fertigstellung. (AZ)

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren