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Lauingen
25.12.2021

„Genesen, aber nicht gesund“: Wie eine Lauingerin Corona nur mit Glück überlebte

Die Inzidenz im Landkreis Dillingen ist so hoch wie noch nie. Auch die Zahl der Todesfälle seit Ausbruch der Pandemie steigt weiter. Eine Familie aus Lauingen erzählt, wie sie Corona erlebt hat.
Foto: dpa (Symbol)

Plus Andrea ist verheiratet, Mama von zwei Kindern und steht mitten im Berufsleben. Dann steckt sie sich mit dem Coronavirus an. Die ganze Familie erkrankt. Monate später leidet sie noch immer unter den Folgen.

Sie redet viel. Mit ihrer Familie. Mit Freunden. Psychologische Unterstützung braucht sie nicht, sagt sie. Auch, wenn ihr das die Mediziner dringend raten. Andrea stoppt kurz, als sie diesen Satz ausspricht. Ihre Augen füllen sich mit Tränen. Sie kämpft, will stark sein. In diesem Moment auch vor ihrer Tochter Lisa, die neben ihr am Küchentisch sitzt. Andrea, verheiratet, Mama von zwei Kindern und mitten im Berufsleben, hat vor wenigen Monaten nur ganz knapp überlebt. Sie wäre fast an einer Lungenembolie gestorben – als Folge einer schweren Corona-Erkrankung. „Es war Glück. Mehr nicht“, sagt die Lauingerin und sucht in ihrem Handy ein Foto. Zu sehen ist ein Selfie mit ihrem Mann und ihren Kindern. An dem Tag, an dem sie aus dem Dillinger Krankenhaus entlassen wurde. Ihr Gesicht auf dem Bild wirkt eingefallen, müde, sie hat dunkle Augenringe, die eigentlich blonden Haare hängen fahl herunter. „Ich schaue einfach richtig krank und schlimm aus. Dabei war ich zu diesem Zeitpunkt eigentlich auf dem Weg der Besserung.“

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