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Gundelfingen

09.11.2019

Alte und neue Ziele - trotz Spielabsage

Weiter, immer weiter: Kapitän Tiemo Reutter (links) und Keeper Dominik Dewein wussten beim 2:0-Hinspielsieg gegen den VfB Durach noch nicht, wo die Reise mit dem FC Gundelfingen in dieser Saison hingeht, motivierten sich aber schon damals gegenseitig und eilen nun von Erfolg zu Erfolg.
Bild: Walter Brugger

Fußball-Landesliga Südwest: Die Punktzahl aus der vergangenen Saison hat der FC Gundelfingen bereits erreicht, doch damit geben sich Trainer und Spieler nicht zufrieden.

42 Punkte hatten die Landesliga-Fußballer des FC Gundelfingen vergangene Saison gesammelt und damit auf den letzten Drücker den Klassenerhalt gefeiert. 42 Punkte hat der Spitzenreiter diesmal nach 18 Spielen auf dem Konto, das eigentliche Saisonziel ist damit schon erreicht. An diesem Wochenende kommen keine weiteren Zähler dazu, denn der VfB Durach hat am Freitagabend das Heimspiel gegen den FCG abgesagt.

Zuversicht beim FC Gundelfingen

Selbst das von den Kickern intern gesteckte Ziel ist zum Greifen nahe. „Die Jungs sollten mir vor der Saison ihre angestrebte Punktzahl schriftlich mitteilen. Angesichts der Vorgeschichte war das Ergebnis durchaus ambitioniert“, sagt Trainer Martin Weng und kann es selbst kaum glauben, dass der FCG diese Zahl, die nicht verraten wird, bereits in den nächsten Partien erreichen kann. Gehen damit Weng & Co. die Ziele aus? „Nein“, entgegnet der 34-Jährige entspannt, „ich habe diese Woche schon mal mit dem Mannschaftsrat gesprochen. Wir warten ab, wie es die nächsten Wochen läuft. Ich gehe fest davon aus, dass wir auf einem der beiden vorderen Tabellenplätze überwintern. Dann werden wir uns im Januar vor dem Trainingsauftakt mal zusammensetzen und unser Ziel fürs Frühjahr definieren.“

Unabhängig davon fordert Weng, „dass wir uns nicht auf dem schon Erreichten ausruhen. Ich will, dass die Jungs jedes Spiel, jedes Training dazu nutzen, sich zu verbessern.“ Dass dies schon seit Monaten gelingt, hat schließlich auch die Konkurrenz registriert. Das Lob, das in den vergangenen Wochen Wengs Trainerkollegen Christian Krzyzanowski (VfR Neuburg) oder Peter Schmidt (TSV Gilching) aussprachen, macht ihn ein Stück weit stolz, andererseits ist es Ansporn für die kommenden Aufgaben. Von denen die in Durach ins Frühjahr verschoben wird, während danach noch das Heimspiel gegen den SC Ichenhausen, die Partie beim FV Illertissen II und der abschließende Auftritt gegen den SV Bad Heilbrunn im Schwabenstadion noch in diesem Kalenderjahr anstehen. Sofern das Wetter bis dahin noch mitspielt.

Für den Auftritt in Durach hatte Weng gegrübelt, ob er die Startelf ändert. Argument dafür liefern Julian Elze und Benedikt Ost, die sich im Training zurzeit regelrecht aufdrängen. (wab)

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