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Sportkegeln

03.05.2019

Auf die nationale Ebene geschoben

DM-Vierzehnte: Marion Frey vom BC Schretzheim.
Bild: Helmut Frank

Schretzheims Marion Frey und der Mörslinger Thorsten Nippert zeigen überzeugende Leistungen bei der deutschen Meisterschaft in München

Auf den 18 Bahnen des Münchner Kegler Vereins spielten die besten Keglerinnen und Kegler um den deutschen Meistertitel. Mit dabei waren als Bayerns Nummer eins der Damen Marion Frey vom BC Schretzheim und der für den SKK Mörslingen spielende Thorsten Nippert, der sich das Startrecht mit einem tollen fünften Rang bei der „Bayerischen“ erkämpft hatte.

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Für Marion Frey galt es, im 29er-Feld der Qualifikation unter die besten 16 zu kommen. Dies schaffte sie mit Bravour als Fünfbeste mit 615 Kegeln. Doch dieses Ergebnis war in der anschließenden Finalrunde nicht relevant. Im Viertelfinale musste sie gegen die württembergische Meisterin Kerstin Vogt (SV Heilbronn) antreten. Der Elan aus der Quali war dahin, zudem hatte die Schretzheimerin körperliche Probleme. Somit gingen die ersten drei Sätze an ihre Kontrahentin und das Aus war vorprogrammiert. In der Endabrechnung erzielte Marion Frey noch einen beachtlichen 14. Platz unter Deutschlands besten Keglerinnen. Tamara Hehl (SV Weidenstetten) stand am Ende verdient auf dem Siegespodest.

Bei den Männern verteidigte Florian Fritzmann (KV Bamberg) seinen Vorjahrestitel. Das weibliche U23-Finale gewann wie schon 2018 Christina Klein (Bavaria Karlstadt). Die männliche U23-Qualifikation begann mit einem Kracher: Lukas Funk (SF Friedrichshafen) schob die Weltklasseleistung von 710 Kegeln. Thorsten Nippert erreichte mit 592 Kegeln den 14. Platz und kam eine Runde weiter.

Doch die Leistungen von Funk waren im Viertelfinale nur noch Makulatur – er schied aus. Thorsten Nippert setzte sich hier klar mit 3:1 (567:541) gegen Florian Remiger (KV Liedolsheim) durch und zog ins Halbfinale ein, das er unglücklich nach 2:2-Sätzen nur aufgrund der geringeren Holzzahl (578:601) gegen Paul Sommer (SV Blau Weiß Auma) verlor. In der Endabrechnung erreichte Nippert einen hervorragenden siebten Platz.

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