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Turnen

20.10.2019

Buttenwiesener Turner geraten kurz vor Schluss ins Straucheln

Knapp verpasst haben die Turner des TSV Buttenwiesen an diesem Wochenende den vorzeitigen Klassenerhalt. Trotz langer Führung gegen Aufsteiger TG Hanauerland verloren die Zusamtaler mit 40:41. Auf dem Bild kommt Daniel Kehl beim Abgang am Reck ins Straucheln.
Bild: Roland Stoll

Der TSV Buttenwiesen führt gegen Aufsteiger TG Hanauerland lange, muss sich am Ende jedoch knapp geschlagen geben. So ist der Klassenerhalt noch nicht in trockenen Tüchern.

Dass es für die Turner des TSV Buttenwiesen gegen den Aufsteiger TG Hanauerland nicht leicht werden würde, war spätestens ab der Vorbesprechung des Wettkampfes klar, zumal der Neuzugang aus Ulm, Fabian Erthle, aufgrund einer Handverletzung nur am Sprung zu Verfügung stand. Der vierte Turner also, der zum vierten Wettkampf dieser Saison verletzungsbedingt ausfällt – keine gute Bilanz also für den TSV.

Das Training zeigte Wirkung

Am Wettkampftag selbst zeigten sich die TSV-Athleten jedoch motiviert. Der Wettkampf sollte selbstverständlich nicht leichtfertig verloren werden, zumal sich die Mannschaft nach einer schwachen Leistung im vergangenen Wettkampf wieder von einer deutlich besseren Seite zeigen wollte. Das Training der vergangenen Wochen zeigte bereits am Boden seine Wirkung. Trotz der Ausfälle von Anselm Schmid, Florian Raab und Fabian Ullrich konnte der TSV mit Johannes Seifried, Daniel Kehl, Elija Bach und einer sensationellen Darbietung von Jake Jarman (GBR) das erste Gerät souverän für den TSV gewinnen.

Die 7:4-Führung wurde am Pauschenpferd, dem Wackelgerät des letzten Wettkampfes, weiter ausgebaut. Adrian Seifried, Daniel Kehl, Jake Jarman und Nicolai Ullrich bewiesen Nerven und konnten ihre Übungen ohne Fehler beenden. Mit einem Stand von 18:8 ging es nun an die Ringe. Hier hatten die Gastgeber das klare Nachsehen, zudem schien die TG Hanauerland immer mehr in den Wettkampf hineinzufinden. Rainer Maiershofer, Elija Bach und Christoph Leiner, der an diesem Gerät ein gelungenes Bundesligadebüt feiern durfte, konnten gegen ihre Kontrahenten trotz fehlerfreier Darbietung keine Scorepunkte zum TSV-Konto beisteuern. Lediglich Volodymyr Hrybuk (UKR) erkämpfte mit einer starken Leistung fünf Scores. Das dritte Gerät ging jedoch mit 9:5 Punkten an die Gäste.

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Sicherer Sieg am Sprung

Am Sprung konnte der dritte Gerätesieg mit Daniel Kehl, Fabian Erthle, Jake Jarman und Johannes Seifried sicher eingefahren werden, sodass der TSV mit einer 35:21-Führung an die letzten beiden Geräte ging. Am Barren zeigte die TG Hanauerland ihr Potenzial. Lediglich Nicolai Ullrich stürzte bei seinem Abgang, dennoch konnte die TG mit vier gelungenen und starken Übungen gegen die TSV-Riege das Gerät auch gegen die anderen TSV-Athleten mit 12:5 gewinnen. Der Zwischenstand vor dem letzten Gerät: 40:33.

Der TSV Buttenwiesen wollte die Führung und den damit verbundenen Klassenerhalt nun nicht mehr hergeben und setzte somit alles daran, den Wettkampf zu gewinnen. Mit drei gelungenen Übungen der Gäste und vereinzelt kleinen Fehlern in den eigenen Reihen wurde dieses Vorhaben seitens der TG Hanauerland jedoch erschwert, sodass keine weiteren Scores gewonnen werden konnten. Vor dem letzten Duell stand es nun 40:41. Sowohl Buttenwiesens Daniel Kehl als auch Tim Hauser von der TG zeigten Übungen mit Fehlern, sodass die Entscheidung nun umso mehr von der Auswertung des Kampfgerichts abhängig war.

Klassenerhalt: Buttenwiesen muss sich weiterhin gedulden

Die Spannung in der Halle war nun greifbar. Mit dem letzten Ergebnis – einem Unentschieden – war aber klar, dass die TG Hanauerland den TSV Buttenwiesen in einer Aufholjagd noch denkbar knapp eingeholt hatte und den Wettkampf mit 41:40 gewann. Der TSV Buttenwiesen muss sich hinsichtlich des Ziels des Klassenerhalts also weiterhin gedulden. Es muss jedoch angemerkt werden, dass bezüglich der Stabilität eine deutliche Steigerung erreicht werden konnte und die Zusamtaler dennoch zufrieden auf eine gute Leistung zurückblicken können.

Dankbar ist man beim TSV Buttenwiesen gegenüber den Gästen für einen fairen Wettkampf, und gegenüber den Zuschauern, die für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgten, die die Athleten trotz Niederlage beflügelte. Die gezeigten Leistungen gilt es nun weiterhin stabil zu halten, um in den verbleibenden Wettkämpfen fleißig Scorepunkte zu sammeln.

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