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22.08.2018

Das Pokal-Aus ist leichter zu verschmerzen

Maximilian Braun (am Ball) hatte die beste Gelegenheit für einen FCG-Treffer, köpfte aber drüber.
Bild: Brugger

Fußball: Sorgenfalten beim FCG wegen der Verletzung Weichlers

Eine Pokalsensation lag nie in der Luft. Mit 4:0 (2:0) setzte sich der favorisierte Fußball-Regionalligist FV Illertissen beim Landesligisten FC Gundelfingen durch und steht in der dritten Runde des Bayerischen Toto-Pokals. Doch während die Gärtnerstädter das erwartete Aus gefasst aufnahmen, ist eine andere Geschichte schwerwiegender. Verteidiger Elias Weichler musste verletzt vom Feld. Auf die Frage, ob es schlimmer ist, nickte der 24-Jährige resigniert mit dem Kopf. „Ich hoffe nur, dass er nicht zu lange ausfällt“, meinte sein Coach Martin Weng.

Es war in der ersten Halbzeit eine recht einseitige Partie. Die Gundelfinger kamen eigentlich nur über die Mittellinie, wenn sich der FVI etwas zurückzog. So dauerte es fast bis zum Pausenpfiff, ehe die Grün-Weißen erstmals einen Hauch Torgefahr ausstrahlten. Doch der Kopfball von Johannes Hauf verfehlte das Ziel deutlich. „Uns spielte natürlich in die Karten, dass wir früh in Führung gegangen sind. Die ersten Minuten hat der FCG schon dagegen gehalten“, meinte FVI-Trainer Stefan Anderl in seiner sportlichen Heimat. Und auch seine Spieler fühlten sich im Schwabenstadion sichtlich wohl, Felix Schröter und Maurice Strobel schossen bis zur 25. Minute den beruhigenden Vorsprung heraus, nach dem 0:3 durch Volkan Celiktas in der 55. Minute war die Partie endgültig entschieden. Kurz vor Schluss setzte Ruben Beneke per Kopf zum 0:4 noch einen drauf.

„Es ist bezeichnend, wie wir wieder unsere Gegentore bekommen. Zwei Kopfballtore nach Standards, ein individueller Fehler und ein Konter – das darfst du dir in der Landesliga schon nicht leisten und gegen einen Regionalligisten erst recht nicht“, sprach FCG-Trainer Weng die Fehler seiner Schützlinge an und hofft, „dass sie aus dem Anschauungsunterricht, wie man Zweikämpfe führt, für sich selbst etwas mitnehmen.“ Wobei Weng insbesondere in der zweiten Halbzeit durchaus auch positive Aspekte entdeckte. Wie etwa beim Kopfball von Maximilian Braun, der nach 62 Minuten das Tor knapp verfehlte. „Und dass wir uns nach dem Rückstand gewehrt haben. Die Körpersprache war diesmal schon eine andere“, so Weng. (wab)

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FC Gundelfingen: Behrens – Grötzinger, Schnelle, Brugger, Weichler (38. Elze) – Schneider, Kühn (70. Reutter), Noller, Yasar – Braun (76. Viana dos Santos), Hauf

FV Illertissen: Schmidt – Buchmann, Celiktas (66. Strahler), Krug, Zeller – Scioscia, Wujewitsch, Nebel (56. Hahn), Bolkart – Schröter, M. Strrobel (56. Beneke)

Schiedsrichter: Treiber (FC Zell-Bruck) Tore: 0:1 Schröter (7.), 0:2 M. Strobel (25.), 0:3 Celiktas (55.), 0:4 Beneke (88.) Gelbe Karte: Grötzinger / – Zu.: 360

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