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Gundelfingen

02.11.2019

Der Fluch ist längst Geschichte

Einen weiteren Entwicklungssprung hat Jonas Schneider (rechts) beim FC Gundelfingen gemacht, der sich mittlerweile auch gegen körperlich robustere Gegner wie Neuburgs Michael Denz zu behaupten weiß.
Bild: Walter Brugger

Fußball-Landesliga Südwest: Seit gut einem Jahr dreht der FC Gundelfingen im Schwabenstadion richtig auf. Nun wartet der TSV Gilching auf den Spitzenreiter.

Vor gar nicht allzu langer Zeit glich das Schwabenstadion einem Selbstbedienungsladen, die Gegner des Fußball-Landesligisten FC Gundelfingen bejubelten dort regelmäßig ihre Siege. „Davon kann nun aber wirklich keine Rede mehr sein“, meint Martin Weng, Trainer des Landesliga-Spitzenreiters FC Gundelfingen. Und er hat Recht. Seit dem 6. Oktober 2018, als der „Heimfluch“ mit dem 1:0 gegen die SpVgg Kaufbeuren besiegt wurde, haben die Grün-Weißen lediglich dreimal verloren – und allein in der laufenden Runde acht von neun Partien gewonnen. Kein Wunder, dass Weng vor dem Heimauftritt am Samstag (14 Uhr) gegen den TSV Gilching-Argelsried Optimismus ausstrahlt.

"Selbstreinigungskräfte" in Gundelfingen

„Die Jungs freuen sich richtig auf jedes Heimspiel“, hat der Trainer registriert, aber nicht nur das: „Alle geben im Training Gas, keiner kann sich ausruhen. Denn wenn es tatsächlich einer schleifen lassen würde, steht sofort ein anderer Spieler auf der Matte.“ Das birgt allerdings mitunter die Gefahr, dass Unzufriedenheit bei den potenziellen Ersatzleuten aufkommen könnte, das ist Weng bewusst. Deshalb seien die „Selbstreinigungskräfte“ innerhalb des Kaders so wichtig. „Die älteren Spieler wie Manuel Müller oder Tiemo Reutter führen die jüngeren ganz gut“, lobt der Coach.

Dass sich die Auswechselspieler nicht hängen lassen, ist ein Grund für den so erfolgreichen Saisonverlauf der Grün-Weißen. Der jüngste 3:1-Heimsieg gegen den 1. FC Garmisch-Partenkirchen ist für Weng ein Paradebeispiel. „Als Janik Noller platt war, konnte ich mit Julian Elze sofort nachlegen. Auch Nikolas Zeyer, Jan-Luca Fink oder Benedikt Ost kannst du jederzeit bringen, ohne dass wir dadurch Qualität einbüßen“, so Weng. Offensivallrounder Tarik Öz lässt er keinesfalls unerwähnt, allerdings ist der 21-Jährige dieses Wochenende erneut verhindert. „Schade, denn er hat richtig gut trainiert“, bedauert der Coach. Dadurch hat sich andererseits Jonas Schneider im Angriff wieder festgebissen – und hat seinen Trainer auch gegen Garmisch durch seinen Einsatz überzeugt. „Da sehe ich eine klare Weiterentwicklung. Er hat sich gegen körperlich überlegene Spieler am Ball super behauptet“, lobt der Coach und hofft auf Fortsetzung gegen Gilching.

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