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Gundelfingen

26.01.2019

Der zweite Griff nach der Krone

Zwei Wochen nach dem Jubel über den schwäbischen Futsaltitel wartet auf Trainer Martin Weng (im Hintergrund) mit seinem FC Gundelfingen nun die bayerische Endrunde in Stadtbergen. Weil der geplante Skiausflug abgesagt wurde, sind alle seine Meisterkicker mit an Bord.
Bild: Walter Brugger

Futsal: 28 Jahre nach dem ersten Anlauf spielt der FC Gundelfingen wieder um den bayerischen Hallentitel. Zwei Gegner von damals sind auch diesmal am Start.

Ein Klappstuhl und ein grüner Stoffpuma, den der damalige Wettbewerbssponsor dekorativ in der Halle aufgestellt hatte, waren die materielle Ausbeute für den schwäbischen Hallenfußballmeister FC Gundelfingen. Diese beiden Utensilien wanderten im Februar 1991 als Reisegepäck in einen der beiden Busse, mit denen die Landesliga-Fußballer und ihre zahlreichen Fans damals zur bayerischen Meisterschaft nach Dingolfing gereist waren. Der Puma „überlebte“ noch eine kurze Zeit im Gundelfinger Jugendheim, auf dem Klappstuhl nahm der damalige FCG-Coach Walter Kubanczyk längere Zeit neben der Auswechselbank im Schwabenstadion Platz.

Gundelfingen schon mal Halbfinalist

Auch das sportliche Abschneiden konnte sich durchaus sehen lassen. Als Gruppensieger waren die Gundelfinger immerhin ins Halbfinale der „Bayerischen“ eingezogen, wo sie dann etwas überraschend dem späteren Sieger FT Schweinfurt mit 2:6 nach Verlängerung unterlegen waren. Mit zwei Gegnern von damals messen sich die Grün-Weißen nun knapp 28 Jahre später, wenn sie nun am Samstag (ab 13.30 Uhr) in der neuen Stadtberger Stadthalle zum zweiten Mal nach der bayerischen Hallenkrone greifen.

Den FC Dingolfing, diesmal Auftaktgegner in Stadtbergen, bezwang der FCG damals mit 3:2. Bayern Hof, diesmal als Nord-Bayernligist klassenhöchster Vertreter am Augsburger Stadtrand, zog gar mit 0:8 den Kürzeren. „Wenn das keine guten Omen sind“, muss der jetzige Gundelfinger Trainer Martin Weng etwas Schmunzeln – und berichtet von steigender Vorfreude auf das Turnier. Dafür haben die Gärtnerstädter sogar den eigentlich vorgesehenen Skiausflug abgesagt. „Wir werden also mit dem gleichen Kader wie bei der Schwäbischen antreten“, erklärt der Coach.

Dass die Grün-Weißen mit Titelverteidiger Türkspor Nürnberg, dem niederbayerischen Meister FC Dingolfing und dem unterfränkischen Sieger SV DJK Oberschwarzach (allesamt Bezirksliga) die vermeintlich schwerere Gruppe erwischt haben, kommentiert Weng ganz lapidar: „Da hatten wir wohl kein Losglück. Andererseits verlief der Winter für mich bislang so erfolgreich, da spielt das keine Rolle. Im Dezember habe ich die Trainer-A-Lizenz bestanden, im Januar wurden wir ychwäbischer Futsalmeister – alles Weitere ist da ganz einfach nur ein Bonus.“

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