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Landkreis Dillingen

15.09.2018

Derbyzeit in Höchstädt und Gundelfingen

Nur Michael Müller fehlt dem TSV Wertingen in Höchstädt.
Bild: Karl Aumiller

Fußball-Kreisliga: Die Gäste aus Wertingen und Schretzheim treten mit guten Erfolgschancen an.

Lehrgeld bezahlte Höchstädts junge Fußball-Mannschaft zuletzt in der Kreisliga Nord bei der Niederlage gegen Bezirksliga-Absteiger SV Wörnitzstein-Berg (0:5). Wichtig ist nun, dass im Derby am Sonntag gegen Spitzenreiter TSV Wertingen an die zuletzt guten Heimspielleistungen angeknüpft wird. Die Gäste um ihren neuen Trainer Christoph Kehrle kamen perfekt aus den Startlöchern und stehen mit sechs Siegen aus sechs Spielen ganz oben. Besonders stark zeigt sich die Defensive des TSV, die bislang nur zwei Gegentreffer hinnehmen musste. Die Offensive gehört ebenfalls zu den stärksten der Liga, insbesondere die langjährige Rothose Nicolas Korselt sorgt als Sturmtank für Gefahr.

Kehrle schätzt Höchstädt stärker ein

TSV-Trainer Christoph Kehrle ist immer noch begeistert von der Leistung und Moral seiner Truppe beim 3:2-Last-Minute-Sieg gegen Deiningen: „Da muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen, sie haben immer an den Sieg geglaubt und alles dafür gegeben.“ Kehrle schätzt Höchstädt besser ein, als der Tabellenstand glauben machen will und erwartet ein schweres Derby. Er hat die SSV bei der 0:5-Niederlage in Wörnitzstein beobachtet und glaubt: „Das wollen die sicherlich wieder gutmachen.“ Der Wertinger Kader ist bis auf den langzeitverletzten Michael Müller zum ersten Mal in der Saison komplett, Kehrle hat die Qual der Wahl. (JOEB/dolld)

Es fehlen: Kreuzer (Auslandsaufenthalt), Ibrahim-Ussif (Spielberechtigung), B. Wurm (verletzt), Karabulut (pausiert) – M. Müller; Letzte Duelle: Saison 2017/18: zweimal 2:1 für Wertingen

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Kreisliga Nord

Deiningen – Unterthürheim. Trotz des 4:2 gegen Marktoffingen war TSV-Spielertrainer Christoph Wirth nicht restlos überzeugt von der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben nicht gerade ein gutes Spiel gezeigt. Aber es zählen nur die drei Punkte.“ Und mit einem Punktgewinn soll es nun auch in Deiningen klappen, wenngleich der Trainer warnt: „Die hatten ein sehr schweres Auftaktprogramm, deshalb dürfen wir uns vom Tabellenstand nicht blenden lassen. Es wird ein schweres Spiel für uns, vielleicht das schwerste bisher.“ Verzichten muss Wirth, der selbst noch nicht weiß, ob er spielen kann, auf Christian Binswanger. Mit einem Anriss des Kreuzbands fehlt er auf unbestimmte Zeit. „Der Junge hat in dieser Saison leider die Seuche im Körper. Das ist bitter.“ (dolld)

Es fehlen: Binswanger, A. Baur (verletzt), Lechner (Urlaub), Wirth (fraglich); Letzte Duelle:Saison 2017/18: 2:2 in Deiningen und 2:1-Heimsieg

Kreisliga West

FCG U23 – Schretzheim. Während es für die Gundelfinger bereits das dritte Derby in der Kreisliga-West ist, geht Schretzheim in sein erstes Landkreis-Duell dieser Saison. BCS-Trainer Markus Kapfer und sein Team sind sehr gut in die neue Saison gestartet, mussten aber zuletzt eine Niederlage gegen Waldstetten wegstecken. Beim FCG ist man derweil mit einigen Ergebnissen nicht ganz zufrieden. Den Negativtrend mit drei verlorenen Spielen konnte man allerdings durch den 3:0-Erfolg in Haunsheim stoppen – und möchte nun gegen die Schretzheimer endlich auch den ersten Heimsieg der laufenden Runde feiern. (hoko)

Letzte Duelle:Saison 2017/18: 3:3 in Schretzheim und 1:0-Hinrunden-Heimsieg in Gundelfingen

Lauingen – Jettingen. Nach dem Remis gegen Ziemetshausen gastiert mit Jettingen erneut ein Aufstiegsaspirant im Lauinger Auwaldstadion. Der VfR bezwang am vergangenen Spieltag eindrucksvoll mit 4:0 die SG Reisensburg-Leinheim. Die junge Mannschaft aus Jettingen gehört mit seinem bundesligaerfahrenen Trainer Sven Müller zu den spielstärksten der Kreisliga West. Erfreulich aus Lauinger Sicht ist, dass Kapitän Julian Eberhardt nach seinem Urlaub sowie Lucas Müller nach überstandener Sperre wieder zu Verfügung stehen. (JOH)

Letzte Duelle:Kreisliga-Saison 2012/13: 5:0 (H) und 2:0 (A) für FCL (Aufstieg Lauingen, Abstieg Jettingen)

Punkte täten dem TSV Haunsheim gut

Reisensburg – Haunsheim. Nichts war es mit dem erhofften Befreiungsschlag, stattdessen gab es vor Wochenfrist eine ernüchternde 0:3-Niederlage gegen Gundelfingen samt Tabellenplatz zwölf. Damit stehen den Schwarz-Gelben nun schwere Wochen ins Haus, beginnend mit der Auswärtspartie bei der SG Reisensburg-Leinheim, die trotz ihrer ersten Saisonniederlage favorisiert ins Spiel geht. Doch davon will TS-Coach Aunkofer nichts hören, denn personell stabilisiert sich die Lage bei Haunsheim immer mehr. Daniel Oberfrank, der bislang aufgrund eines Handbruchs noch kein Spiel absolvieren konnte, und auch Dennis Pietsch, der in seinen bisherigen Saisoneinsätzen überzeugen konnte, gehören am Sonntag wieder zum Kader und geben dem Coach taktische Möglichkeiten. (KRY)

Es fehlen: Seifried, D. Hördegen; Letzte Duelle: Saison 2017/18: 1:1 in Reisensburg und 1:3-Heimniederlage in der Hinrunde

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