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Handball

30.11.2018

Die ersten Minuszähler sind garantiert

Auch BOL-Spitzenreiter Gundelfingen (blaue Trikots) greift schon mal zur Trikotbremse – wie hier vor Wochenfrist im Derby bei der HSG Lauingen-Wittislingen. Jetzt erwartet der TVG den TSV Schwabmünchen zum Topduell.
Bild: Willi Seidl

In der Gundelfinger Kreissporthalle stehen sich die beiden verlustpunktfreien BOL-Topteams gegenüber

Das Topspiel der Handball-Bezirksoberliga steigt am Sonntag (17 Uhr) in der Kreissporthalle zwischen den gastgebenden TVG-Herren und dem TSV Schwabmünchen. Beide Teams treten mit blütenweißer Weste an, da sie bisher alle ihre acht Spiele gewonnen haben. So oder so: Die ersten Minuspunkte werden verteilt. Nach dem Derbysieg bei der HSG Lauingen-Wittislingen strotzt Gundelfingen vor Selbstbewusstsein – eine gute Basis, will man auch weiterhin den Platz an der Sonne behalten. Der gesamte Kader steht zur Verfügung. Aber Gast Schwabmünchen verdient Respekt. Der TSV glich verletzt fehlende Spieler durch Kampf und mannschaftliche Geschlossenheit aus. „Die werden über 60 Minuten Vollgas geben und niemals aufgeben“, warnt TVG-Kreisläufer Nico Ruchti.

Gundelfingens Damen hatten in der Landesliga zwar spielfrei, traten jedoch in der dritten Runde des BHV-Pokals zu zwei Begegnungen an. Gegen den Titelverteidiger ASV Dachau, die aktuelle Nummer eins der Bayernliga, und die HSG Freising-Neufahrn verloren sie 15:41 bzw. 23:30. Am Samstag (17.45 Uhr) geht es bei der SG DJK Rimpar (nördlich Würzburg) nun wieder um Liga-Punkte. Die Gastgeber haben in zehn Spielen bislang viermal verloren und sind Fünfter. Gundelfingen liegt derzeit nur dank eines besseren Torverhältnisses einen Rang vor Sulzbach-Rosenberg auf dem zwölften Platz. Ziel ist, aus dem Tabellenkeller zu kommen. Gespielt wird in der Halle bei der Maximilian-Kolb-Schule (Julius-Echer-Straße 4). (MSCH/vmö)

Nach der deutlichen Niederlage gegen Aufstiegsfavorit Gundelfingen wollen die BOL-Männer nun wieder durch ansprechende Leistungen überzeugen. Auftakt dazu soll die Partie am Sonntag um 16.30 Uhr in Haunstetten sein. Der Mitaufsteiger hat sich besser etabliert und steht mit 10:6 Punkten auf Platz vier. Vor allem die engen Spiele entschied Haunstetten fast immer für sich, was für die enorme Erfahrung der Gastgeber spricht. Am Sonntag stehen die Herren II vor einem schwierigen Bezirksklasse-Auswärtsspiel: Um 16.30 Uhr wartet das Überraschungsteam TSV Weißenhorn. Die Gastgeber rangieren direkt hinter der HSG auf Rang sechs.

Derby-Zeit für die HSG-Damen I in der Lauinger Stadthalle (Sonntag, 13 Uhr): Zu Gast ist die „Zweite“ des TV Gundelfingen, die bisher noch kein Spiel für sich entscheiden konnte und damit Schlusslicht ist. Am Sonntag um 17 Uhr treten die HSG-Damen II zu ihrem letzten Auswärtsspiel der Hinrunde beim Tabellendritten DJK Augsburg-Hochzoll an. (pw/mk/am)

Zum Vorspiel der Herren müssen die Wertinger BOL-Damen um 18.30 Uhr in Königsbrunn antreten. Zwar sind die Gastgeber nicht sonderlich gut in die Runde gestartet, schlugen den TSV in der vergangenen Saison aber beide Male. Der Härtetest gegen den Tabellensiebten wird zeigen, ob und wie das Wertinger Team die bittere Auswärtsniederlage gegen Leipheim verkraftet hat. (MIGA)

Nach der überzeugenden Leistung in der Vorwoche geht es für die Bezirksliga-Handballer zum Tabellenzweiten ebenfalls nach Königsbrunn. Die Gastgeber haben den Aufstieg als klares Ziel ausgerufen. Bei sechs Siegen und nur einer Niederlage im bisherigen Saisonverlauf liegen die Kobras auch voll auf Kurs. In der vergangenen Saison mussten sich die Zusamstädter zweimal geschlagen geben (auswärts 20:29, daheim 29:31). Ohne Julian Hofbaur wird es jetzt gegen den wurfgewaltigen Rückraum der Königsbrunner schwer. Anpfiff in Königsbrunn ist um 20 Uhr. (ANSE)

Die männliche Landesliga-C-Jugend führte zur Pause bei der JSG Fürther Land noch knapp mit 21:20, unterlag dann aber noch klar 33:41. Aufgrund der letzten Ergebnisse fuhr man nicht chancenlos zum Tabellenzweiten und ließ sich zunächst auch von einem Vier-Tore-Rückstand aus dem Konzept bringen. Als Lukas Müller nach einem Foul die Rote Karte bekam, war den Gastgebern der Sieg aber nicht mehr zu nehmen. Jetzt fahren die Wertinger als Tabellenfünfter zum Vorletzten Haunstetten. (bie)

TSV Wertingen: Röhr; Vinkovic (1 Tor), Kochems, Burgkard (3), Kaim, Behammer (1), Görner (5/1 Siebenmeter), Kleinle (5), Müller (8), Biedermann (8), Bohmann (2), Cupic

Tabelle: 1. HC Erlangen 15:1, 2. JSG Fürther Land 12:4, 3. DJK Waldbüttelbr. 11:3, 4. HC Sulzb.Rosenb. 10:4, 5. TSV Wertingen 7:7, 6. TG Heidingsfeld 5:11, 7. SC Eching 4:10, 8. TSV Haunstetten 2:14, 9. TV Marktleugast 2:14

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