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Fußball

01.12.2020

Donnerwetter, der Kühlwetter!

Beim 3:2 gegen den Tabellenführer war Christian Kühlwetter der Matchwinner. Mit einem Hattrick drehte er die Partie.
Bild: Ulrich Wagner

Plus Ein hilfreicher Hattrick des Stürmers in Heidenheim und beim FC Augsburg verdient sich ein Schweizer die Bestnote.

Mit seinem Saisontor Nummer drei, dem Ausgleich in der 80. Spielminute, rettete Ruben Vargas dem Fußball-Bundesligisten einen Punkt im Heimspiel gegen den SC Freiburg (1:1). Sein Rechtsschuss wurde unhaltbar für den Gästekeeper abgefälscht. Wie schon Ende Oktober beim 3:1 gegen Mainz verdiente sich der Schweizer Nationalspieler die Bestnote im Team der Fuggerstädter.

Vargas sorgte für Lichtblicke

Der 22-Jährige bestätigte am Wochenende, dass er derzeit wertvollster Offensivspieler des FC Augsburg ist. Mit Tempo und Technik sorgte Vargas für Lichtblicke und Torgefahr. Er ist einer der wenigen Augsburger Fußballer, der sich auch im Duell Eins-gegen-Eins durchsetzen kann. Wer außer ihm hätte den Ausgleich für die Truppe von Coach Heiko Herrlich da schon erzielen sollen?

Beim Zweitligisten sorgte ein Kicker für Furore, dessen Name zu diesem frostigen Spätherbst-Wochenende passt: Christian Kühlwetter. Der 24-jährige Stürmer mit der Rückennummer 24 und Vertrag bis 2024 heizte dem Tabellenführer Hamburger SV mächtig ein. Mit seinem Hattrick drehte er die Partie nach 0:2-Rückstand zum 3:2-Heimsieg.

Kühlwetter ist im Sommer gewechselt

Kühlwetter war erst im Sommer nach Heidenheim gewechselt und scheint dort die Lücke zu schließen, die der Abgang einiger Leistungsträger hinterlassen hatte. In neun Saisonspielen hat er es nun schon auf acht Treffer gebracht und steht auf Rang zwei der Zweitliga-Torjägerliste hinter dem Hamburger Simon Terodde (9), der diesmal leer ausging. Nach seiner sportlichen Ausbildung beim 1. FC Köln war Kühlwetter 2016 zum 1. FC Kaiserslautern in die Dritte Liga gewechselt und auch dort schon sehr erfolgreich: In 63 Spielen gelangen ihm 26 Tore und zwölf Assists.

Stefan Schimmer auf der Ersatzbank

Der Wertinger Stefan Schimmer verfolgte das Geschehen diesmal nur von der Ersatzbank aus, Trainer Frank Schmidt brachte in nicht zum Einsatz. Für Heidenheim war das 3:2 gegen Hamburg der dritte Saisonsieg. Dazu kommen drei Remis und drei Niederlagen.

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