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Stadtrat

16.01.2013

Eine Straße zu Ehren von Josef Grünbeck

Auch über Handhabung der Ehrenamtskarte diskutiert

Höchstädt Neubau des Feuerwehrhauses, Kanalsanierungen, Sanierung des Schlossumfeldes, DSL-Verkabelung für die Stadtteile Deisenhofen, Oberglauheim und Sonderheim, Bau des Rad- und Gehweges vom Bahnhof zum Schulzentrum oder die Generalsanierung der Mittelschule. Das kommende Jahr beginnt für Höchstädt, wie das alte geendet hat: mit viel Arbeit. Das betonte auch Bürgermeisterin Hildegard Wanner bei der Stadtratsitzung am Montag: „Es gibt viel zu tun – packen wir es an.“

Eine erste Entscheidung im neuen Jahr ist schon gefallen. Der Bitte des Landkreises, Abgabe von Holz aus dem Stadtwald an Inhaber der Ehrenamtskarte verbilligt zu verkaufen, wurde zugestimmt – wenn auch unter anderen Voraussetzungen. Die Stadt wolle demnach weiter daran festhalten, dass das zur Verfügung stehende Brennholz vorrangig an Höchstädter Bürger vergeben werden solle. Wenn diese auch Inhaber einer Ehrenamtskarte sind, wird ab sofort für den Eigenbedarf für bis zu fünf Ster Brennholz jährlich ein Bonus von zehn Prozent gewährt. „Wir haben nur wenig Brennholz, da müssen wir nicht noch eine Verpflichtung eingehen“, sagte Stadträtin Rita Oberfrank. Denn: Im ersten Beschlussvorschlag war enthalten, dass – falls über den Eigenbedarf der Höchstädter hinaus Brennholz zur Verfügung stehe – auch „Auswärtige“ davon profitieren könnten. Dieser Absatz wurde am Montag aber einstimmig gestrichen.

Des Weiteren wurde mehrheitlich entschieden, dass der Flächennutzungs- und Landschaftsplan zugunsten eines „Solarparks Höchstädt Ost“ geändert wird. Dort werden Freifeld-Fotovoltaikanlagen auf insgesamt 3,87 Hektar erreichtet. Tatsächlich bebaut werden entlang der Bahnlinie künftig 2,73 Hektar sein. Das gemeindliche Einvernehmen der Stadt Höchstädt wurde auch dem Bauvorhaben eines Blindheimers erstattet, der eine landwirtschaftliche Mehrzweckhalle auf der Gemarkung Sonderheim neu bauen will. Für das 68 auf 20 Meter große Gebäude ist ein Satteldach vorgesehen, so Stadtbaumeister Thomas Wanner bei seinen Ausführungen.

Künftig wird auch die südliche Industriestraße in Höchstädt zu Ehren des im Oktober 2012 verstorbenen Josef Grünbeck nach seinem Namen umbenannt. Die Straße verläuft parallel zur Wasseraufbereitungsfirma. „Außerdem war er ein Ehrenbürger unserer Stadt“, so Wanner. "Seite 27

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