Fußball-LandesligaSW

14.07.2018

Freude auf das Wiedersehen

Der neue FCG-Trainer Martin Weng sieht sein Team gut vorbereitet.
Bild: Brugger

Gundelfingens neuer Trainer trifft heute zum Auftakt auf seinen Ex-Klub SV Mering

Obwohl Martin Weng selbst eine kurze Vergangenheit beim SV Mering hat, wo er in der Saison 2012/13 allerdings ohne Pflichtspieleinsatz blieb, möchte der neue Trainer des Fußball-Landesligisten FC Gundelfingen vor dem Vergleich mit seinem Ex-Klub keinesfalls von einem Prestigeduell sprechen. „Ganz im Gegenteil, ich freue mich auf das Spiel“, so der 33-Jährige, der am heutigen Samstag (15 Uhr) mit dem FCG die Meringer im Schwabenstadion empfängt.

Mit einem Spieler auf der gegnerischen Seite verbindet Weng eine ganze Menge. „Ich habe acht Jahre lang in der Jugend mit Stefan Wiedemann zusammengespielt, wir sind Freunde. Auch wenn sich die Wege in den vergangenen Jahren etwas getrennt haben, wir verstehen uns nach wie vor gut“, verrät Weng über das Verhältnis zum Mittelfeldspieler – und kann durchaus verstehen, dass sich seine Schützlinge nicht unbedingt auf ein Wiedersehen mit Wiedemann freuen. „Ich habe mich auf dem Platz selbst viel mit ihm gefetzt, da kennt er keine Freunde. Außerhalb des Spielfelds ist er jedoch ein ganz anderer Typ.“

Obwohl Weng den SV Mering zum engen Kreis der Titelanwärter zählt, möchte sich der neue FCG-Trainer nicht allzu sehr über den Gegner auslassen. Für ihn zählt mehr, dass seine Schützlinge überzeugen und für einen gelungenen Saisonstart sorgen. Dass sich auch die Spieler ausgesprochen ehrgeizig zeigen, hat Weng wohlwollend registriert. „Ich wollte ja von jedem eine Rückmeldung über die Ziele – und da lagen wir gar nicht so weit auseinander“, so Weng, der selbst ganz gerne im vorderen Tabellendrittel mitmischen würde.

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In der fünfwöchigen Vorbereitung hat der Trainer reichlich Eindrücke gewinnen können, die natürlich in die Aufstellung einfließen werden. „Ich habe jetzt zwar meine Startelf für das Mering-Spiel im Kopf, doch das bedeutet keinesfalls, dass die gleiche Elf auch am Mittwoch in Landsberg aufläuft. Wir haben genügend Alternativen, da wird es immer wieder Wechsel geben“, so Weng, der diesmal auf Julian Elze (erkrankt) und Janik Noller (verhindert) verzichten muss. (wab)

FC Gundelfingen: Dewein, Behrens; Grötzinger, Schnelle, Kühn, Brugger, Öz, Weichler, Reutter, Schneider, Braun, Rolle, Yasar, Müller, Padda, Hauf, Elze (?)

Der Gegner: Die Meringer zählen zu den Gründungsmitgliedern der Landesliga Südwest 2012, in der sie seitdem ununterbrochen spielen. Die Bilanz gegen den FCG in dieser Zeit fällt allerdings nicht besonders gut aus. Nur eines von zehn Duellen konnte der MSV für sich entscheiden. Vergangene Runde gingen beide Spiele verloren, trotzdem landete Mering am Ende vor den Gundelfingern auf Platz fünf.

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