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Volleyball

30.06.2019

Für die Finalrunde reicht es für Gundelfingen nicht

Die Besten unter sich: Am Wochenende fand die bayerische Mixed-Volleyball-Meisterschaft in Gundelfingen statt. Der Gastgeber (blau) landete trotz starker Abwehr wie auf dem Bild gegen Neusäß auf dem letzten Platz.
Bild: Karl Aumiller

Gundelfingen überrascht als Gastgeber bei der bayerischen Mixed-Meisterschaft, aber das reicht nicht aus. Wer am Ende siegt?

Die bayerische Mixed-Volleyball-Elite traf sich am Samstag in Gundelfingen, um bei hochsommerlichen Temperaturen den bayerischen Meister zu küren. Zwei weitere Teams qualifizierten sich zur süddeutschen Meisterschaft. Die Teams aus Oberbayern wurden dabei ihrer Favoritenrolle gerecht.

Volleyball auf höchstem Niveau

Auch wenn es die Temperaturen in der Gundelfinger Kreissporthalle im Turnierverlauf gefühlt auf Sauna-Niveau anstiegen: Die zwölf Teams aus ganz Bayern schenkten sich von Beginn an nichts. Volleyball auf höchstem Niveau war geboten – nicht zuletzt weil viele Teams auf Akteure zurückgreifen können, die in ihrer aktiven Laufbahn hochklassig im Liga-Volleyball unterwegs waren.

Die gastgebenden Gundelfinger Mixed-Mannschaft startete als frischgebackener schwäbischer Meister nicht ohne Ambitionen. Und es schien sich eine Überraschung anzubahnen: Gegen den höher eingeschätzten SV Donaustauf kam man richtig gut ins Spiel und gewann den ersten Satz mit 25:21. Allerdings nutzte man die vorhandenen Chancen im zweiten Satz nicht aus, sodass die Partie 1:1 Unentschieden endete. Zu wenig für die Gundelfinger, um die Finalrunde der besten acht Teams zu erreichen, nachdem man gegen den Münchner Meister aus Nymphenburg anschließend deutlich unterlag und Donaustauf zum Abschluss der Vorrundengruppe sich steigern konnte – sie lösten mit einem Unentschieden gegen die Münchner das Ticket für die Finalrunde.

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Selten konnte das Team Leistung abrufen

Für die Gundelfinger ging es anschließend in die Trostrunde: Dort ließen jedoch die Kräfte und die Konzentration gegen die beiden Mannschaften vom VC Neusäß und dem TSV Zirndorf aus Mittelfranken nach. Nur selten konnte das Team an ihre Leistung abrufen- und am Ende belegte der Gastgeber nach drei weiteren Niederlagen Platz zwölf.

In der Hauptrunde wurde anschließend ein Gang zugelegt: In teilweise sehr engen Spielen auf hohem Niveau setzten sich am Ende die Teams aus Oberbayern an die Spitze. Im Finale siegte einmal mehr der TSV Vaterstetten im Duell gegen den TSV Palling. Im Spiel um Platz drei setzte sich der TSV München-Nymphenburg knapp gegen den Oberpfälzer Meister SC Regensburg durch. Die ersten drei Teams qualifizieren sich für die süddeutsche Meisterschaft, die im Herbst in Saarbrücken stattfindet. (Bericht: Jürgen Wetzstein)

Das war die Gundelfinger Besetzung

Die weiteren Platzierungen: 5. SV Esting, 6. SV Donaustauf, 7. TSV Neunkirchen, 8. TV Hersbruck, 9. TSV Zirndorf, 10. VC Neusäß 2, 11. VC Neusäß 1, 12. TV Gundelfingen

Für Gundelfingen spielten: E. Schwenkreis, F. Lukas, C. Wetzstein, S. Kesselring, H. Reber, F. Kratzel, M. Hausner, G. Seefried, J. Wetzstein

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