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Landkreis Dillingen

04.09.2018

Fußball-Nachlese: Nur nicht gleich abheben

Daniel Cesar Viana dos Santos scheint abzuheben. Nicht nur, dass der Brasilianer ein Tor für den FC Gundelfingen erzielte, er und seine Mitspieler schauen nach dem 2:0-Sieg beim SC Oberweikertshofen wieder deutlich optimistischer in die Zukunft.
Bild: Walter Brugger

Noch ist der FCG längst nicht aus dem Schneider, aber es gibt Lichtblicke. In der Pause schaltet die SSV Höchstädt oft ab – und dann erst mit Verzögerung wieder an.

„Dass mir die Verantwortlichen so klar das Vertrauen aussprechen, ist keineswegs Selbstverständlich“, wusste Martin Weng vor dem Anpfiff der Landesliga-Partie beim SC Oberweikertshofen. Schließlich war seine Ausbeute mit vier Punkten aus neun Spielen und dem letzten Tabellenplatz alles andere als berauschend – und dem Trainer des FC Gundelfingen war durchaus bewusst: „So langsam müssen wir punkten.“ Das taten die Grün-Weißen denn auch, siegten im Kellerduell mit 2:0 und sammelten kräftig Selbstvertrauen. „Dass dies aber nur ein erster Schritt war, muss allen klar sein. Die nächsten Aufgaben werden schließlich keineswegs leichter“, meinte Weng mit Blick auf das kommende Heimspiel gegen den FV Illertissen II.

Andererseits stimmen dem 33-Jährigen etliche Punkte zuversichtlich. So etwa, dass Torhüter Dominik Dewein trotz Schmerzen durchhielt und ein Rückhalt war. „Dadurch haben sich auch die Vorderleute gleich ein Stück weit sicherer gefühlt“, so der Coach und verweist etwa auf Routinier Christoph Schnelle, der im Defensivverbund mit Marius Brugger sowie den Außenverteidigern Michael Grötzinger und Julian Elze eine nahezu fehlerfreie Leistung ablieferte. Dass mit Elze ein aus der Not heraus geborener neuer Linksverteidiger entdeckt wurde, ist ein weiterer positiver Aspekt. Überhaupt war Wen voll des Lobes für seine Schützlinge, die sich in Oberweikertshofen ein Stück weit den Frust von der Seele spielten. Die größte Freude versprühte dabei Daniel Cesar Viana dos Santos – nicht nur wegen seines 1:0-Tores.

Glött überrascht gegen Spitzenreiter

Für eine Überraschung sorgte in der Bezirksliga Nord die SSV Glött mit dem 1:1 im Heimspiel gegen den bislang souveränen Tabellenführer FC Ehekirchen. Obwohl selbstverschuldet in Rückstand geraten, ergatterten die Lilien kurz vor Spielende den wichtigen Punkt. Gefeierter Schütze war einmal mehr Abwehrrecke Christoph Schuhmair, dessen Torjägerqualitäten den Lilien lange Zeit verborgen geblieben waren. Für Coach Stefan Schneider ging der Plan somit auf: „Ein verdienter Punktgewinn. Wir haben zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und immer an unsere Chance geglaubt. Das Tor war dann letztlich der verdiente Lohn.“ Schneiders Arbeit gestaltet sich aber schwierig. Auch beim siebten Saisonspiel konnte der SSV-Coach nicht aus dem Vollen schöpfen. Die „Urlauber“ sind zwar fürs Erste wieder zurück, doch nun sind es die verletzten Spieler, die der Mannschaft zu schaffen machen. Und schon am Donnerstag (19.30 Uhr) wartet in Gersthofen die nächste schwere Aufgabe.

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Schretzheim aktuell bestes KL-West-Team aus dem Landkreis

Dass der BC Schretzheim nach dem ersten Saisonviertel als Tabellenvierter das beste Landkreis-Team in der Kreisliga West sein würde, damit war nicht unbedingt zu rechnen gewesen. Schließlich hatten die am Wochenende spielfreien Kleeblättler in der Sommerpause doch erhebliche Umstellungen zu verarbeiten. Einige wichtige Kicker plus Trainer Uli Bunk verließen den Dillinger Teilort-Verein. Umso mehr darf Neu-Coach Markus Kapfer (von der „Zweiten“ aufgerückt) bislang recht zufrieden sein: 13 Punkte aus sechs Spielen.

Jetzt rangiert des BCS sogar noch einen Platz vor Bezirksliga-Absteiger FC Lauingen (0:1-Niederlage bei der SG Reisensburg-Leinheim). Zehnter ist der TSV Haunsheim (2:2 in Waldstetten), während sich die U23 des FC Gundelfingen nach ihrer 0:5-Heimpleite gegen Jettingen gar auf dem Abstiegsrelegationsrang wiederfindet.

Zufrieden zeigte sich Nord-Kreisligist SSV Höchstädt nach dem am Ende klaren 4:0-Erfolg gegen die SG Alerheim: „Der Sieg meiner Mannschaft geht auch in dieser Höhe in Ordnung, wir hatten mehr vom Spiel und ein deutliches Chancenplus. Gerade nach dem 2:0 war es eine gut anzusehende Partie, da der Ball flüssig durch die eigenen Reihen lief“, stellte SSV-Coach Ümit Tosun zufrieden fest, mahnte aber auch: „Wir müssen es endlich einmal schaffen, den Beginn der zweiten Halbzeit nicht zu verschlafen. Andere Mannschaften wie unser kommender Gegner Wörnitzstein hätten unsere schlechten zehn Minuten nach der Pause wohl bestraft.“

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