Fußball-Nachlese

26.11.2019

Gelb für die Streithähne

Beim FCG-Sieg in Illertissen ging es an der Seitenlinie emotional zu

Für Zartbesaitete war beim Landesliga-Spiel zwischen dem FV Illertissen II und dem FC Gundelfingen nicht viel Platz. Schon von der ersten Minute an herrschte Hektik. „Aber weniger auf dem Spielfeld als an der Seitenlinie“, wie FCG-Coach Martin Weng nach dem 2:0-Sieg des Spitzenreiters einräumte. Bereits nach einer Minute flogen die Giftpfeile hin und her, als Gundelfingens Marius Brugger für sein Foul verwarnt wurde. „Für einen Verteidiger ist so eine frühe Karte das Schlimmste“, meinte Brugger, der in der Folge sichtlich gehemmt agierte. Nach dem Elfmeter zum 1:0 für den FCG wurde es an der Seitenlinie richtig emotional. Illertissens Coach Markus Schaich echauffierte sich, dass „das niemals ein Elfmeter war.“ Wobei sein Verteidiger Ronis Sadrijaj nicht sonderlich geschickt in das Kopfballduell mit FCG-Angreifer Jonas Schneider ging. Um die Situation zu beruhigen, zeigte der mittelfränkische Referee Michael Emmert Illertissens Co-Trainer Timo Räpple und Gundelfingens Sportlichem Leiter Stefan Kerle die Gelbe Karte. Worauf sich die Streithähne etwas zurückhielten. Ein anderes Problem hatte FCG-Coach Weng, als er in der zweiten Hälfte seine Ersatzspieler zum Aufwärmen schickte. Die Frage, wen er einwechseln soll, war ihm regelrecht auf die Stirn geschrieben. „Verdient hatten es alle sieben, ich durfte aber nur dreimal wechseln“, bedauerte der Trainer.

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Bei der Gundelfinger U23 reichte es zwar trotz des 2:1-Sieges gegen die SpVgg Wiesenbach nicht zur Tabellenspitze in der Kreisliga West, Rang zwei zur Winterpause ist aber auch ein großer Erfolg für das Fohlenteam, das nun ein großes Stück Routine hinzubekommt: Christoph Schnelle, der im Sommer seine Landesliga-Karriere beendet und eine schöpferische Pause eingelegt hatte, startet ein Kreisliga-Comeback.

Mit dem Schub des 2:0-Heimsieges gegen TGBGünzburg geht der FCLauingen in die Winterpause. „Die Mannschaft hat die taktischen Vorgaben des Trainers mit großer Moral und Leidenschaft über die volle Distanz umgesetzt“, stellt Sportleiter JoachimHauf erfreut fest: „Mit dem zweiten Zu-null-Erfolg hintereinander haben wir vor der Winterpause sechs enorm wichtige Punkte eingefahren.“ (wab/fm)

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