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Syrgenstein

31.07.2020

Geplante Fusion in Syrgenstein: Drei Vereine wollen ihre Kräfte bündeln

Die Fußballsparten aus Altenberg, Landshausen und Staufen wollen sich zusammenschließen – und damit ihre Kräfte bündeln.
Bild: Silva Metschl (Archiv)

Plus Die Fußballer der drei Syrgensteiner Vereine aus Altenberg, Staufen und Landshausen planen, sich zu einem neuen Team zusammenzuschließen. Doch noch sind viele Fragen offen.

Das Thema Zusammenlegung ist in Syrgenstein ein heißes Eisen. Seit Jahren herrschen heftige Debatten, wenn es darum geht, die Ortsfeuerwehren unter einem Dach zu vereinen – mit bislang offenem Ende. Nun gibt es in der Bachtalgemeinde neue Pläne, die Kräfte der Ortsteile zu bündeln, in diesem Punkt wohl mit weniger Ärger. Wie Bürgermeisterin Mirjam Steiner auf Anfrage mitteilt, möchten die Fußballabteilungen der drei Vereine Eintracht Staufen, Eintracht Landshausen und SV Altenberg künftig gemeinsame Sache machen.

Syrgenstein: Fußballer aus drei Vereinen wollen fusionieren

Die Abteilungen wollen sich, so der derzeitige Plan, aus ihren Klubs ausgliedern und in einem neu gegründeten Verein zusammenschließen. Der Wunsch nach einer Fußball-Spielgemeinschaft sei von den jüngeren Kickern an die Abteilungsleiter herangetragen worden, so Steiner.

Hintergrund ist die Tatsache, dass sich Vereine zunehmend schwertun, Mitglieder und Aktive zu gewinnen. „Die Jugendarbeit ist extrem schwierig geworden“, so Steiner. In Syrgenstein komme hinzu, dass die Vereine auf relativ engem Raum um Nachwuchs und Leistungsträger konkurrieren. Durch eine Bündelung der Kräfte könnte man Talenten eine bessere Perspektive bieten, argumentiert die Bürgermeisterin, die hinter dem Vorhaben steht. „Ich finde das super“, sagt sie. „Die Vereine erkennen, dass es nur gemeinsam geht.“

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Seit etwa drei Monaten gebe es im Hintergrund zwischen den Vereinen erste Gespräche, an denen auch die Gemeinde beteiligt ist. Im Zuge der Sondierungen sprach man auch mit einem Vertreter des benachbarten FC Härtsfeld. Dieser Verein entstand ebenfalls durch eine Fusion. So konnten sich die Beteiligten in Syrgenstein die Erfahrungen mit einem solchen Vorhaben schildern lassen.

Noch sind viele Fragen offen

Beschlossen ist in der Bachtalgemeinde bislang aber noch nichts. „Es sind noch sehr viele Fragen offen“, betont Steiner. Beispielsweise muss geklärt werden, wie sich ein neuer Verein finanzieren und wo er spielen würde. Auch für einen Namen habe man sich noch nicht entschieden.

Zuletzt fanden bereits mehrere Gespräche statt, Anfang August steht das nächste an. Dann wird es speziell um das Thema Finanzierung gehen. Der Wunsch der Beteiligten ist, so Steiner, zum Saisonbeginn im kommenden Sommer im aktiven Spielbetrieb zu starten. Entscheiden über die Zusammenlegung müssen die Vereinsmitglieder. Angedacht ist, die Mitglieder auf den jeweiligen Jahresversammlungen im Herbst über die Fusion abstimmen zu lassen. Im Spätherbst könnte dann der neue Verein gegründet werden.

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