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Wertingen

14.08.2019

Günzburg und Wertingen: zwei Schicksalsgefährten

In der Bezirksliga-Saison 2015/16 standen sich der FC Günzburg und TSV Wertingen letztmals in Punktspielen gegenüber – dann trennten sich die Absteiger-Wege Richtung Kreisliga West bzw. Nord. Hier begrüßt TSV-Kapitän Maximilan Beham (Zweiter von links) seinen FCG-Kollegen Nico Hepp (blau)auf dem Judenberg. Wertingen siegte klar mit 5:1-Toren. Beham fehlt allerdings beim Wiedersehen beider Teams am Donnerstag.

Fußball-Bezirksliga Nord: Gastgeber FC Günzburg und der TSV Wertingen gingen in den vergangenen Jahren den gleichen Weg. Jetzt gibt’s das Wiedersehen mit einem alten Bekannten.

Beim FC Günzburg absolviert der TSV Wertingen am Donnerstag (15 Uhr) den zweiten Teil seiner Englischen Woche in der Fußball-Bezirksliga Nord. Beide Kontrahenten verbindet der gleiche sportliche Weg während der vergangenen Jahre. Wie Wertingen verbrachte der FCG zuletzt drei Jahre in der Kreisliga – allerdings der Gruppe West. Wie Wertingen in der Gruppe Nord gelang Günzburg der Wiederaufstieg. In der letzten gemeinsamen Bezirksliga-Saison 2015/16 gab es zwei Wertinger Siege. Der FCG war damals Direktabsteiger, Wertingen musste via Relegation hinab in der Kreisliga.

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Im Aufsteiger-Duell am Feiertag stehen nun beide Mannschaften schon etwas unter Druck, haben sie doch bislang noch keinen Sieg eingefahren. Der einzige Zähler des Duos stammt aus dem Günzburger 1:1 gegen Adelzhausen. „Drei Punkte gegen Günzburg sind zwar kein Muss, aber wir sollten schon langsam anfangen zu punkten, wenn wir nicht ewig unten drin stehen wollen“, sagt TSV-Trainer Christoph Kehrle und fährt fort: „Als Fehlstart würde ich es bei uns nicht bezeichnen, da wir der Aufsteiger sind und bisher nur Teams aus der oberen Tabellenhälfte als Gegner hatten.“

Gleiche Ausrichtung bei Wertingen

Am vergangenen Wochenende gegen den VfL Ecknach, als sein Team daheim 1:3 verlor, zeigten sich noch haarsträubende Fehler im Wertinger Defensivverbund. Kehrle: „Es liegt an den individuellen Fehlern, mit denen wir den Gegner zurück ins Spiel bringen.“ Dieses Manko gilt es schnellstmöglich abzustellen. Grundsätzlich hält der TSV-Coach fest: „Unsere Ausrichtung bleibt die gleiche, weil ich auch unsere Stärken in der Offensive sehe.“

Günzburg und Wertingen: zwei Schicksalsgefährten

Wie der Gegner eingeschätzt wird

Den Gegner schätzt Christoph Kehrle als gleichwertig ein: „Günzburg ist ein Team auf unserem Level.“ Personell muss er allerdings auf einige Urlauber verzichten. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem angeschlagenen Manuel Rueß.

In Günzburg gibt es für die Wertinger Kicker übrigens ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Mitspieler Christoph Bronnhuber, der seit der vergangenen Saison als FCG-Spielertrainer erfolgreich am Ball ist.

Es fehlen: Gebauer, Wiedemann, Weigl (alle Urlaub), Beham (Auslandsstudium); fraglich: Rueß (angeschlagen); Letzte Duelle: Bezirksliga-Nord-Saison 2015/16: 5:1-Heimsieg Wertingens, 2:1-Auswärtssieg in Günzburg

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