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Lauingen

07.08.2019

Haarscharf am Bayerntitel vorbei

Jule Resselberger (vorne) vom TV Lauingen wurde in Brannenburg am Wendelstein bayerische Vizemeisterin der B-Juniorinnen im Triathlon.
Bild: A. Resselberger

Triathlon: Jule Resselberger fehlt nur ein halber Punkt. Aber auch mit der Vizemeisterschaft der B-Juniorinnen beweis die Nachwuchssportlerin des TV Lauingen ihr großes Talent.

Es hat ganz knapp nicht gelangt zum ganz großen Wurf. Mit 88 Punkten wurde das Lauinger Triathlon-Talent Jule Resselberger in Brannenburg am Wendelstein „nur“ bayerische Vizemeisterin der Jugend B. Am Schluss fehlten ganze 0,5 Punkte auf ihre Dauerrivalin Juliane Möllers aus Erlangen. Für die Gesamtwertung zählten insgesamt acht Wettkämpfe – drei „Swim & Run“, ein Duathlon und vier Triathlon.

Dabei war Resselberger schon gehandicapt in die Wertungen des bayerischen Triathlon-Nachwuchscups gegangen. Wegen eines Korbhenkelrisses (Meniskus) hatte sie sich im Herbst 2018 noch einer Knieoperation unterziehen müssen. Das bedeutete Trainingsrückstand zu Beginn der Saison bei den „Swim & Run“-Wettbewerben im Frühjahr 2019. Und so lag sie nach den ersten Starts in Würzburg, München und Kümmersbrück 4,5 Punkte hinter ihrer Rivalin Möllers zurück.

Dann wurde die für den TV Lauingen startende junge Triathletin immer stärker. In Hilpoltstein kam sie auf den zweiten Platz im Duathlon und wurde damit bayerische Vizemeisterin. Es folgten Erding und Hof und schließlich der Endspurt in Marktredwitz und Brannenburg. Dabei lag sie sowohl in Marktredwitz (2. Platz) und auf der letzten Station Brannenburg am Wendelstein (1. Platz) deutlich vor ihrer Rivalin. Doch am Schluss fehlten 0,5 Punkte zur bayerischen Meisterschaft.

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In Lauingen nicht am Start

Die Triathlon-Saison von Jule Resselberger kann sich bisher dennoch sehen lassen. So gewann sie in ihrer Altersklasse im Mai den Günzburger Crosstriathlon. Beim Vorbereitungsrennen zur deutschen Meisterschaft in Jena im Juni kam sie auf Platz 25 unter 57 Teilnehmern und war damit die beste bayrische Starterin. Dieser Wettkampf war der Grund, warum sie nicht beim Triathlon in ihrer Heimatstadt Lauingen mitmachte.

Schließlich folgten die Wettkämpfe um die deutsche Meisterschaft in Grimma/Sachsen. Nach dem Radfahren in der Verfolgergruppe lag sie noch auf Platz drei. Doch dann zollte sie bei über 30 Grad Celsius im Laufen der Hitze ihren Tribut und wurde 26. von 56 Teilnehmern. Der Rückstand auf die Siegerin betrug allerdings nur eineinhalb Minuten.

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