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Glött

10.03.2020

In Glött endet eine Trainer-Ära

Markus Rickauer (links) wird im Sommer neuer Glötter Trainer (rechts Abteilungsleiter Thomas Schreitt).
Bild: Benjamin Rößle

Plus Fußball: Sieben Jahre betreute Stefan Schneider die Lilien-Kicker, im Sommer nimmt ein neuer Mann auf dem Coach-Stuhl Platz.

Beim Bezirksliga-Absteiger SSV Glött, akutell Tabellenneunter in der Fußball-Kreisliga West, steht zur neuen Saison ein Trainerwechsel an. Damit geht zugleich auch eine Ära in Glött zu Ende. Denn der aktuelle Coach Stefan Schneider wird seinen Stuhl nach dann sieben Jahren räumen. Unter seiner Regie kehrten die Lilien für drei Spielzeiten ins schwäbische Oberhaus zurück.

Nach dem letztjährigen Abstieg wollte es Schneider nun in der Kreisliga noch einmal wissen, musste aber in den letzten Monaten feststellen, dass sich Beruf und Trainerjob kaum noch miteinander vereinbaren lässt. In der Winterpause verkündete der 31-Jährige nun seinen Abschied zum Saisonende als Lilien-Verantwortlicher. Thomas Schreitt, seines Zeichens neuer Abteilungsleiter der Glötter, war bereits frühzeitig von Schneiders Entscheidung in Kenntnis gesetzt worden und konnte nun mit Markus Rickauer den Nachfolger bekannt geben. Der 33-jährige Rickauer, derzeit noch U17-Trainer des Landesligisten FC Gundelfingen, wird im Sommer den Posten des Cheftrainers bei den Glöttern antreten.

Wunschkandidat der SSV Glött

Für Thomas Schreitt ist er der „absolute Wunschkandidat“, Schreitt ist sich sicher, „dass mit dieser Personalie frischer Wind und neue Impulse“ bei den Blau-Weißen Einzug halten. Rickauer, ein früherer Bezirksliga-Kicker des FC Lauingen, hat in den vergangenen Jahren im Jugendbereich Trainererfahrung gesammelt und sich die DFB-Elite-Jugend-Lizenz erworben. „Für mich gab es im Jugendbereich derzeit nur die Option mit meinem momentanen Jahrgang mitzugehen“, so Rickauer, der nun im Seniorenbereich den nächsten Schritt als Trainer gehen und bei den Lilien mit vollem Elan angreifen möchte.

In Glött endet eine Trainer-Ära

„Mein Ziel war es schon immer, im Herrenbereich als Trainer zu arbeiten. Und Glött zählt in meinen Augen noch immer zu den Top-Five im Landkreis. Ich will hier etwas aufbauen und den anstehenden Umbruch positiv gestalten“, sagt Rickauer.

Ob ihm dafür der derzeitige Co-Spielertrainer Peter Eggle zur Verfügung steht, entscheidet sich wohl erst im Frühling. Daraufhin haben sich Abteilungsleiter Schreitt und der 27-jährige Ex-Bubesheimer verständigt. Thomas Schreitt zu dieser Personalie: „Da sich Peter zu Beginn der Vorbereitung einem weiteren medizinischen Eingriff unterziehen lassen musste und er nun erneut nicht aktiv auf dem Spielfeld eingreifen kann, muss nun erst einmal abgewartet werden, in wieweit es bei ihm in geraumer Zukunft überhaupt möglich ist, Fußball zu spielen.“

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