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Jugendfußball

24.06.2016

In einem wahren Krimi zum Titel

In einem wahren Krimi sicherten sich die B-Junioren des FC Gundelfingen den Landesliga-Aufstieg und feierten den Erfolg hinterher überschwänglich (von links): Jannik Karg, Michael Schmauder, Janik Noller, Matthias Beck, Marius Brugger, Johannes Hauf, Tobias Kopf, Matthias Rommel, Johannes Schmid, Luis Bochtler, Silas Eckert, Janik Schreitmüller, Elias Oberling, Noah Eberhardt, Jan Venghaus, Jasjot Padda, Jonas Schneider, Betreuer Dr. Jürgen Beck, Kai Jäger, Enes Aydin und Trainer Joachim Dewein.
Bild: Kopf

B-Junioren des FC Gundelfingen steigen erstmals in die Landesliga auf

Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte sind die B-Juniorenfußballer des FC Gundelfingen Meister in der höchsten Spielklasse Schwabens, der Bezirksoberliga. In einem dramatischen „Endspiel“ setzten sich die Grün-Weißen mit 3:1 gegen den FC Stätzling durch, zogen damit nach Punkten mit dem bisherigen Tabellenführer gleich und dürfen aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs den Titel feiern.

Wie sich Geschichte doch immer mal wiederholt. 1992/93 war der FC Gundelfingen als Aufsteiger unter Trainer Peter Kruppa zum Titel durchmarschiert. Anschließend durften sich die Grün-Weißen mit Spielern wie Stefan Kerle, heute Sportlicher Leiter des FCG, oder Andreas Binder, später langjähriger Kapitän der ersten Mannschaft, eine Saison lang in der Bayernliga versuchen. Dies war damals die höchste Spielklasse dieser Altersstufe und der FCG traf dabei auf heutige B-Junioren-Bundesligisten wie den FC Bayern und TSV 1860 München oder den FC Augsburg.

23 Jahre später darf der FCG wieder den BOL-Titel bejubeln – und das abermals als Aufsteiger. Waren die dem BFV-Nachwuchsleistungszentrum angegliederten Gundelfinger zum Ende der Saison 2013/14 nach dem BOL-Abstieg noch im Tal der Tränen, ist 24 Monate später alles eitel Sonnenschein. Nach der „Pflicht“ Kreisliga-Meisterschaft 2015 ließ Trainer Joachim Dewein mit seinen Schützlingen nun die „Kür“ in der BOL folgen. Aufgrund der Ligenreformen bedeutet der Titel aber nicht den Bayernliga-Aufstieg, sondern den erstmaligen Sprung in die Landesliga.

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Fast die komplette Runde rannte der FCG diesmal dem FC Stätzling hinterher. Was daran lag, dass die Gundelfinger zwischenzeitlich drei Spiele weniger als der Rivale absolviert hatten. Selbstvertrauen für den Saisonschlussspurt sammelten die Grün-Weißen zwischendurch in der Halle (Landkreis- und Nordschwaben-Meister) und im Pokal (Kreissieger). Ehe es am letzten Spieltag zum großen Finale gegen den FC Stätzling kam. Die besondere Brisanz an diesem Duell: Vor zwei Jahren war der FCG nur durch ein Sportgerichtsurteil hinter den Stätzlingern gelandet und musste damals dem Rivalen den Titel samt Aufstieg bei den C-Junioren überlassen.

Ein ähnliches Schicksal drohte auch im „Endspiel“. Die Stätzlinger gingen prompt in Führung, dann aber zog Trainer Dewein den „Joker“. Enes Aydin, gerade eingewechselt, drehte mit einem lupenreinen Hattrick die Partie und sorgte für den 3:1-Sieg. Hinterher war der Jubel unbeschreiblich groß. Wobei die Spieler altersbedingt weiterhin in der BOL spielen werden. Sie rücken zusammen mit ihrem Trainer Joachim Dewein zu den A-Junioren auf.

Während der neue Coach Jürgen Ganz mit den Nachrückern von der U16 das Abenteuer „Landesliga“ in Angriff nimmt. (wab)

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