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29.03.2009

Kein Mumm für den Sprung an die Spitze

Die Tabellenspitze hätte den Bezirksoberliga-Fußballern des FC Gundelfingen im Erfolgsfall gewunken. Doch nach dem Derby gegen den SC Bubesheim brauchte kein Gedanke daran verschwendet werden, vielmehr gilt es eine schwache Leistung und eine enttäuschend 0:1 (0:1)-Niederlage aufzuarbeiten.

Mehr als nur einmal verzweifelte FCG-Coach Stefan Anderl am Spielfeldrand, "weil wir leidenschaftslos aufgetreten sind. Ich kann das einfach nicht verstehen, wie wir plötzlich ohne Mumm in diese Partie gehen konnten." Denn von der ersten Sekunde an waren die Bubesheimer wacher, ja anfangs setzten sich die abstiegsgefährdeten Gäste sogar in der Spielhälfte des Tabellenzweiten fest. Zwar ohne sich nennenswerte Torchancen zu erarbeiten, aber immerhin mit vielen Ballgewinnen schon im Mittelfeld.

Gefahr fast nur bei Standards

Damit unterbanden Kretzinger & Co. das Gundelfinger Angriffsspiel im Ansatz, lediglich bei Standardsituationen sorgte der FCG für einen Hauch von Gefahr. Dass dabei Torjäger Stefan Kerle bei seinen beiden Chancen unglücklich agierte, passte ins Bild. Denn nach 38 Minuten kam er nach einer Ecke nicht mehr hinter das Spielgerät, fast mit dem Pausenpfiff fiel ihm der von SCB-Torhüter Tobias Ederer unterlaufene Ball vor die Füße und von Kerles Fuß ins Toraus.

Kein Mumm für den Sprung an die Spitze

Die Bubesheimer zündeten zwar auch kein Offensivfeuerwerk, doch im entscheidenden Moment waren sie zur Stelle. FCG-Torhüter Rafael Kiebler ließ sich außerhalb des Strafraums Richtung Eckfahne auf ein Laufduell mit Jochen Huber ein, kam gegen den Stürmer zu spät und in der Mitte bedankte sich Oskar Kretzinger. Der SCB-Kapitän drückte Hubers Flanke nur noch über die Linie - 0:1 (38.).

"Wir waren heute nie dominant, Bubesheim stellte die athletischere und gedanklich schnellere Mannschaft", kommentierte FCG-Coach Anderl, der in der zweiten Halbzeit die "Brechstange" auspackte. Am Ende stürmte nicht nur Torhüter Rafael Kiebler mit, zuvor war schon Sandro Santamaria als vierter Angreifer gekommen und die großgewachsenen Defensivspezialisten Hermann Danner sowie Kapitän Michael Sprengart hielten sich fast nur noch vorne auf. Vergeblich, denn die einzige echte Torchance - ein Kopfball von Stefan Winkler auf Flanke von Johannes Putz (72.) - war einfach zu wenig, um den SCB-Sieg zu gefährden. Selbst wenn die Gäste trotz großem Spielraum nach dem Wechsel nur noch eine Chance besaßen (Jochen Huber, 46.).

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