Gundelfingen

18.05.2019

Keine Lust auf Rechenspiele

Ein Jahr liegt der letzte Auftritt von Mario Laubmeier (am Ball) für den FCG zurück – und in absehbarer Zeit wird er auch nicht mehr auflaufen können.
Bild: Walter Brugger

Fußball-Landesliga Südwest: Der FC Gundelfingen hat im Saisonfinale beim TSV Gilching den Klassenerhalt in der eigenen Hand. Im Falle einer Niederlage wird es aber kompliziert.

Im Abstiegskampf der Landesliga Südwest haben die Fußballer des FC Gundelfingen vor dem letzten Spieltag die besten Voraussetzungen. „Das ist immerhin schon mal ein Pluspunkt“, weiß Trainer Martin Weng, denn bereits mit einem Unentschieden am Samstag (14 Uhr) beim TSV Gilching-Argelsried haben die Grün-Weißen die Ligazugehörigkeit gesichert. Weil zugleich der Bayerische Fußball-Verband in der vergangenen Woche auch den Zulassungsbescheid für die Saison 2019/20 verschickte, könnten die Grün-Weißen nach dem Schlusspfiff tatsächlich feiern.

Gundelfingen sollte besser nicht leer ausgehen

Doch es gibt bekanntlich immer mehr als nur eine Seite, und da kommt das Szenario ins Spiel: Was ist, wenn die Gundelfinger in Gilching leer ausgehen? Sollten die Konkurrenten SV Cosmos Aystetten (beim FV Illertissen II), BCF Wolfratshausen (beim SV Egg an der Günz) und die SpVgg Kaufbeuren (gegen den Meister TSV Landsberg) allesamt gewinnen, müsste der FCG zusammen mit Kaufbeuren in die Relegation. Holt Wolfratshausen bei den gleichen Resultaten der Konkurrenz nur einen Punkt in Egg, wären der FCG und Wolfratshausen die Releganten. In allen anderen Fällen wären die Gärtnerstädter selbst im Falle einer Pleite gerettet.

„Natürlich werden wir mit einem Auge auch auf die anderen Ergebnisse schauen“, verrät Trainer Weng – und meint damit in erster Linie sich selbst. Denn die Mannschaft soll sich aufs Spiel konzentrieren und nicht abgelenkt werden. „Wir fahren schließlich nach Gilching, um dort noch etwas zu holen“, betont Weng, und schiebt hinterher: „Das einzig Beruhigende könnte sein, dass wir zum Schluss hin nicht zwingend auf Sieg spielen müssen. Sich aber von vornherein nur auf ein Unentschieden zu konzentrieren, ist mir persönlich viel zu riskant. Da kannst du ganz schnell als Dummer dastehen.“

Gundelfingen nicht mit vollem Kader

Personell schaut es einmal mehr alles andere als rosig für den FCG aus. Manuel Müller und Tarik Öz mussten unter der Woche das Training abbrechen, sie werden nicht zur Verfügung stehen. Ob Christoph Schnelle auflaufen kann, ist noch fraglich. Der Verteidiger hat sich im Heimspiel gegen den TuS Geretsried (3:2) am Knie verletzt. Ob es noch zu einem allerletzten Einsatz für den 32-Jährigen reicht, entscheidet sich kurzfristig. Kein Bestandteil der weiteren Planungen ist nach dem aktuellen Stand Mario Laubmeier. Dem schon die ganze Saison verletzten Defensiv-Allrounder droht wegen eines Knorpelschadens das Karriereende. „Von der Mannschaft hat er sich schon verabschiedet“, verrät Trainer Weng mit großem Bedauern.

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