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Unterthürheim

18.11.2018

Korselt kennt kein Pardon

Wertingens Stürmer Nocolas Korselt ballt die Faust nach einem weiteren Derby-Treffer in Unterthürheim. Beim 5:0-Sieg machte er alleine vier Tore. Heimkeeper Andreas Eisenkolb (links) und Christoph Wirth sind geschlagen am Boden.
Bild: Georg Fischer

Fußball-Kreisliga Nord: Titelanwärter Wertingen gewinnt das Derby in Unterthürheim klar. Höchstädt kassiert die Treffer zur 0:2-Niederlage erst in einer langen Nachspielzeit.

Unterthürheim Wertingen 0:5. Eine klare Angelegenheit für den Aufstiegsaspiranten war das Derby der Fußball-Kreisliga Nord im Unteren Zusamtal. Der TSV Wertingen dominierte von Beginn an und ging folgerichtig bereits in der 12. Minute in Führung: Im Anschluss an einen Freistoß wurde der Ball per Kopf zu Marco Schiermoch verlängert, der am langen Pfosten überlegt einschob. Die Gäste blieben am Drücker – und legten nach: Auf Vorlage von Alex Wiedemann traf Nicolas Korselt zum 0:2. Und Korselt war noch vor der Pause erneut erfolgreich, als er aus dem Strafraum-Gewühl heraus zum dritten Treffer der Wertinger einnetzte. Auch nach dem Seitenwechsel gelang Gastgeber Unterthürheim wenig in der Offensive, Wertingen hingegen hielt das Tempo hoch und verwertete die Chancen. Einen Pass von Maximilian Beham vollendete Korselt zum 0:4. Der Stürmer legte dann sogar noch seinen vierten Treffer nach. Eine Ecke von Valentin Jaumann köpfte der Angreifer ins Tor der Gastgeber. In der Schlussphase des Derbys scheiterte Beham noch mit einem Foulelfmeter an Unterthürheims Torwart Andreas Eisenkolb. (dolld)

Höchstädt – Mertingen 0:2. Dass die Höchstädter am Ende mit leeren Händen dastehen würden, hatte sich bis zur Pause überhaupt nicht angedeutet. Ganz im Gegenteil, die Rothosen waren klar spielbestimmend, verpassten aber bei vier Großchancen durch Wanek, Bußhardt sowie zweimal Pirincci den überfälligen Führungstreffer, sodass es mit einem für den Spitzenreiter äußerst schmeichelhaften 0:0 in die Kabine ging. Nach Wiederbeginn kamen die Gäste besser ins Spiel, vor allem als sich ihr Spielertrainer Bernhard Schuster mehr offensiv orientierte. Eine immer größere Rolle spielte zum Unmut der SSV das Schiedsrichtergespann. Von einer „unparteiischen Spielleitung“ wollte kein Höchstädter beim besten Willen nicht mehr sprechen. Als SSV-Kapitän Sebastian Wanek kurz vor Schluss mit „Gelb-Rot“ vom Feld musste – bei vergleichbaren Foulspielen auf der anderen Seite gab es selbstredend keinerlei Verwarnung –, gelang dem Spitzenreiter in der 93. Minute das Führungstor durch Gaugenrieder. Mit Moritz Wagner setzte ein Spieler den 0:2-Schlusspunkt, der nach SSV-Meinung schon eine halbe Stunde vorher vom Feld gehört hätte (94.) und zudem noch klar im Abseits stand. (JOEB)

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