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15.07.2010

Lahms und Müllers Nachfolger

Als die deutsche Mannschaft 1998 am sportlichen Tiefpunkt angelangt war, startete der Deutsche Fußball-Bund (DFB) das größte Talentförderprogramm seiner Geschichte. Das Ergebnis ist bekannt. Bei der WM in Südafrika belegten Deutschlands Elitekicker den dritten Rang und zeigten mit dem zweitjüngsten Kader der DFB-Geschichte, dass sie wieder zur Weltspitze zählen. Mittendrin waren Kicker wie Torschützenkönig Thomas Müller oder Kapitän Philipp Lahm, die vom Förderprogramm profitierten und jetzt zur Weltspitze zählen.

Doch auch Müller und Lahm haben mal klein angefangen. Genau wie die Jungen und Mädchen des Geburtsjahrgangs 1999, die am kommenden Sonntag vom Bayerischen Fußball-Verband unter die Lupe genommen werden. Auf dem Gelände des SSV Steinheim können sich die Talente für die weiteren Fördermaßnahmen empfehlen.

Zwar konnten die Heimatvereine ihre besten Kicker schon vorab anmelden, doch bislang war die Resonanz im Vergleich zu den letzten Jahren noch gering. Weshalb Stützpunkttrainer Stefan Werner darauf hinweist, "dass wir am Sonntag noch Nachmeldungen entgegennehmen. Ab 9 Uhr können Eltern ihre Kinder gerne noch vorbeibringen. Es ist wirklich jeder Junge und jedes Mädchen willkommen."

Die Besten lädt der Bayerische Fußball-Verband (BFV) dann nach den Sommerferien zum wöchentlichen Stützpunkttraining ein. Über die Regional- und Bayernauswahl führt der Weg für die größten Talente, wie einst bei Lahm und Müller, bis in die diversen Junioren-Nationalmannschaften. "Der BFV bietet dem talentierten Fußballnachwuchs seit Jahren bereits eine ausgesprochen professionelle und umfassende Eliteförderung an. Unser Ziel ist es, die besten Jugendfußballer zu Topspielern der Zukunft zu machen", so der bayerische Verbandsjugendleiter Karl-Heinz Wilhelm.

Und wer weiß, vielleicht ist eines dieser Talente schon 2018 bei der übernächsten WM für Deutschland am Ball. Oder eben 2019, wenn die Frauen dann wieder um den begehrten Weltpokal kämpfen werden.

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