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Handball

27.02.2015

Lauingen will sich Aufstieg sichern

Alle gemeinsam: Die Lauinger Herren wollen sich an diesem Wochenende – wenn möglich – den vorzeitigen Aufstieg sichern. Am Samstag lautet der Gegner VfL Günzburg.

Gundelfingen und Wittislingen haben viele Ausfälle zu verzeichnen

Die BOL-Herren des TV Gundelfingen empfangen am Sonntag nach dreiwöchiger Faschingspause den akut abstiegsbedrohten Kissinger SC in der Kreissporthalle. Die junge Mannschaft um die einzige Trainerin der Liga, Anita Steiner, spielt, wie Gundelfingen, einen sehr schnellen Handball und gehört eigentlich nicht in den Tabellenkeller. Vor der Saison musste der Verein, bedingt durch den Abstieg aus der Landesliga, einige Akteure an andere Vereine abgeben und einen kompletten Umbruch vollziehen. Junge talentierte Spieler mussten sich in der Hinrunde mit ein paar wenigen erfahrenen Spielern zusammenfinden, was nicht auf Anhieb gelang.

Teilweise aufgrund der mangelnden Erfahrung, aber auch durch Unkonzentriertheiten, mussten sich die Paartaler einige Male knapp geschlagen geben. Das Zusammenspiel klappt aber mittlerweile immer besser und so konnten mit dem Unentschieden in Ichenhausen und dem deutlichen Sieg gegen Aichach Achtungserfolge gefeiert werden. Auf Gundelfinger Seite füllt sich das Lazarett zum Saisonende. Nach Bastian Hander musste diese Woche auch Dennis Beitinger aufgrund einer Schulterentzündung vorzeitig die Saison beenden. „Diese Ausfälle tun uns weh, jedoch bin ich überzeugt davon, dass mein restlicher Kader in der Lage ist, die Ausfälle zu kompensieren“, gibt sich Coach Oliver Bleher zuversichtlich. „Wir haben nach der Pause konzentriert trainiert und haben die Akkus aufladen können“, so Bleher weiter. Die Zuschauer können sich auf ein schnelles Spiel freuen, in dem beide Mannschaften alles geben werden, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Anpfiff ist um 17 Uhr.

Für die Lauinger Handballer geht es um die Vorentscheidung im Aufstiegsrennen. Mit einem Sieg bei der Reserve des VfL Günzburg wäre der Wiederaufstieg so gut wie sicher. Wenn die Mannschaft am Samstag um 20 Uhr das Spiel in der Rebayhalle gewinnt, würde der Vorsprung auf den vierten Platz auf sieben Punkte anwachsen. Bei dann vier verbleibenden Spielen ist dies kaum noch zu verspielen. Seit dem Unentschieden im Hinspiel konnten die Mohrenstädter alle neun Spiele gewinnen und gehen selbstbewusst als Tabellenführer in die Partie. Der VfL spielt ebenfalls eine starke Rückrunde. Bis auf den Patzer in Wittislingen wurde kein weiteres Spiel verloren. Trainer Helmut Denk erwartet ein Spiel auf Augenhöhe, „Entscheidend wird sein, dass die Abwehr gut steht und wir in unseren Tempohandball kommen. Die Günzburger Routiniers werden sicherlich versuchen, das Tempo etwas zu verschleppen und lange Angriffe zu spielen“. Wie bereits in den letzten Spielen kann der Coach auch dieses Mal wieder auf eine volle Bank zählen.

Nach längerer Spielpause melden sich die Wittislinger Handballerinnen wieder zurück. Gegner beim Auswärtsspiel am kommenden Sonntag (19 Uhr) ist die aktuell zweitplatzierte Mannschaft aus Günzburg, weshalb alles von den Damen gefordert sein wird. Leider ist zur Zeit mehr als die Hälfte der Mannschaft der aktuellen Grippewelle erlegen. Es bleibt zu hoffen, dass bis zum Wochenende der Großteil wieder spielbereit ist, denn das „Umniesen“ der Gegner war eigentlich nur Plan B im Wittislinger Spielsystem. Der aus genannten gesundheitlichen Gründen resultierende Trainingsverlust macht die Ausgangssituation auch nicht einfacher, weshalb es letztendlich auf den Kampfeswillen, den Biss und die von Trainerin Margit Natterer so oft dozierte „Ballgeilheit“ ankommen wird. (am, ue, ng)

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