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Futsal

12.01.2019

Mit reichlich Ehrgeiz

Die Vorrunde in Günzburg gewannen die Gundelfinger (von links) Stefan Winkler, Janik Noller und Fabio Kühn. Am Samstag steht das Finalturnier an.
Bild: Brugger

Der FCG ist bei der schwäbischen Endrunde nicht der einzige Landkreisvertreter

„War der FC Gundelfingen schon mal Hallenmeister?“, wollte Martin Weng wissen. Die Antwort an den aktuellen Trainer des Fußball-Landesligisten ist einfach. 1991 besiegte der FCG im Finale den damaligen Bayernligisten FC Memmingen mit 3:1, 1992 reichte es durch die 2:3-Niederlage nach damals gültigem „Golden Goal“ gegen den SVO Germaringen noch einmal zur schwäbischen Vizemeisterschaft.

Warum Weng das wissen will, hat einen einfachen Grund. Seine Schützlinge stehen am Samstag (ab 12.30 Uhr) mal wieder in der Endrunde – und sind als klassenhöchster Vertreter in der Günzburger Rebayhalle automatisch in der Favoritenrolle. „Das spielt in der Halle nicht wirklich eine Rolle“, schränkt Weng ein, denn für ihn waren die eigentlichen Titelfavoriten der BSK Olympia Neugablonz und Türkspor Augsburg. Beide schieden allerdings bei ihren Vorrunden aus.

Die Gundelfinger bekommen es in ihren Gruppenspielen mit Türkspor-Bezwinger TSV Meitingen, Titelverteidiger FC Stätzling (beide Bezirksliga) und Kreisklassist TSV Dasing zu tun. Wobei die Dasinger alles andere als Kanonenfutter sind, das Team von Trainer Jürgen Schmid hat sich zum zweiten Mal seit 2017 für die „Schwäbische“ qualifiziert. Was daran liegt, dass die Dasinger echte Fans der Hallenvariante Futsal sind. Schmid hat ein Überangebot an willigen Spielern und kann frei auswählen, ähnlich übrigens wie der Meitinger Coach Pavlos Mavros, der sich wunderte, dass alle seine Schützlinge am sprungreduzierten Ball sein wollen.

Auch Weng hat bei seinen Schützlingen reichlich Ehrgeiz festgestellt, nicht nur beim Abschlusstraining. „Alle aus der Vorrunde sind dabei. Wir nehmen zusätzlich noch Jonas Wiedenmann als neunten Feldspieler dazu, der es sich mit guten Auftritten beim Seeßle-Cup und Reichhardt Masters verdient hat. Schließlich kann es ein langes Turnier mit fünf Spielen werden, da wollen wir gewappnet sein.“

Sollte der FCG tatsächlich fünf Partien bestreiten, stünde er auf jeden Fall im Finale, im Falle eines Titelgewinns käme es dann zu einem Terminkonflikt. Die bayerische Endrunde steigt am 26. Januar in Stadtbergen, dann ist die Mehrzahl der Grün-Weißen jedoch beim gemeinsamen Skiausflug. „Daran wollen wir jetzt gar nicht denken“, betont Weng, und will sich auf den zunächst mal letzten geplanten Hallenauftritt konzentrieren, ehe am Montag die Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde im Freien beginnt.

Neben den Männern spielen auch die Frauen in Günzburg ihren neuen Titelträger aus – und da ist mit der SG Glött/Aislingen ein Landkreisvertreter etwas überraschend qualifiziert. Für ihren Trainer ist die Endrunde allerdings keine Premiere. Benno Sailer hat reichlich Erfahrung, obwohl er 1991 beim Triumph seines damaligen Klubs FC Gundelfingen verletzt fehlte.

Spiele der schwäbischen Futsalmeisterschaft gibt es im Liveticker auf unserem Amateurfußballportal unter www.fupa.net/schwaben

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