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Fußball

07.07.2020

Nach der Heidenheimer Niederlage: „Sind stolz, was Frank Schmidt leistet“

ARCHIV - 21.06.2020, Baden-Württemberg, Heidenheim: Fußball: 2. Bundesliga, 1. FC Heidenheim - Hamburger SV, 33. Spieltag in der Voith-Arena. Heidenheims Marc Schnatterer in Aktion. zu dpa «Gesichter des Heidenheimer Höhenflugs» Foto: Tom Weller/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Bild: Tom Weller

Plus Was Bachhagel und Heidenheim verbindet - ein Interview mit dem neuen Bürgermeister von Bachhagel, Ingo Hellstern. Ihn verbindet einiges mit der Stadt.

Bachhagels neuer Bürgermeister Ingo Hellstern ist ebenso wie der Trainer des 1. FC Heidenheim, Frank Schmidt, in Heidenheim geboren und freut sich, dass der Erfolgscoach des Fast-Aufsteigers in der Gemeinde wohnt. Wir sprachen mit Ingo Hellstern über den 1. FC Heidenheim und natürlich auch über Frank Schmidt.

Hallo Herr Bürgermeister, haben Sie das Spiel zwischen Heidenheim und Bremen am Montag live im TV verfolgt?

Ingo Hellstern: Ich muss natürlich erst einmal gestehen, dass ich nicht der größte Fußballfan bin. Aber ein so wichtiges Spiel verfolge ich natürlich mit großem Interesse. Alle Menschen hier im Bachtal sprechen davon und unterstützen den Verein, der so nahe unserer Heimat liegt. Für das Spiel am Montag habe ich extra ein Abo gemacht, um mit meiner Frau Silvia mitfiebern zu können.

Was sagen Sie ganz allgemein zur Entwicklung des FCH?

Ingo Hellstern: Selbstverständlich freue ich mich über die überaus positive Entwicklung und Erfolge des FC Heidenheim. Der FCH ist nicht nur für Heidenheim, sondern für die ganze Region und damit auch für das Bachtal ein großer Sympathieträger, Repräsentant und Wirtschaftsfaktor. Sportlich gesehen, ist das insgesamt ja schon fast mit einem kleinen Märchen zu vergleichen. Immerhin spielte Heidenheim vor zehn Jahren noch in der vierten Liga.

Ingo Hellstern ist seit 1. Mai Bürgermeister in Bachhagel.
Bild: Ebermayer

Von daher können die Heidenheimer Verantwortlichen, der Trainer Frank Schmidt und alle Spieler sehr stolz auf das Erreichte und sich selbst sein. Ich denke, die Bodenständigkeit, die Identität mit der Region und die Konstanz in der Geschäftsführung und beim Trainerposten ist ein wichtiger, vielleicht der wichtigste Erfolgsfaktor.

Waren Sie schon mal im Stadion in Heidenheim oder haben Sie dies erst noch vor?

Ingo Hellstern: In der Vergangenheit habe ich mir gerne das Spiel um den Max-Liebhaber-Pokal angeschaut. Die Atmosphäre im Stadion ist natürlich unglaublich. Da ich in Heidenheim geboren bin und meine Kindheit dort verbrachte, kenne ich das Stadion – damals noch Alb-Stadion – auch vom Schulsport.

Wie viele Kilometer sind es denn von Bachhagel aus nach Heidenheim? Wie lange dauert eine Autofahrt dorthin und was verbindet Bachhagel allgemein mit der württembergischen Stadt?

Ingo Hellstern: Mit dem Auto ist Heidenheim von Bachhagel in ca. 15 Minuten und 18 zurückgelegten Kilometern relativ schnell und gut zu erreichen. Viele unserer Bürgerinnen und Bürger pendeln nach Heidenheim zu ihrer Arbeitsstelle, um einzukaufen oder auch zum Bummeln. Die Stadt hat einiges zu bieten und steigert ihren Bekanntheitsgrad natürlich auch mit den Erfolgen des FCH.

Viele Menschen aus dem Bachtal sind Fans des 1. FC Heidenheim

Viele Menschen aus dem Bachtal sind inzwischen eingefleischte und treue Anhänger und fahren selbst mit dem Fahrrad zu den Heimspielen. Im Gegenzug dazu sind wir für viele Heidenheimer ein beliebter und attraktiver Wohnstandort, da viele Menschen aus der Stadt, die eine ruhige Gegend mit einer hervorragenden Infrastruktur, charmanten Wohngegenden und einer hilfsbereiten Bevölkerung suchen, eine neue Heimat im Bachtal gefunden haben.

Letzte Frage, hat Frank Schmidt Chancen, Ehrenbürger von Bachhagel zu werden?

Ingo Hellstern: Über die Ehrenbürgerwürde berät und entscheidet der Gemeinderat. Ich möchte für die Zukunft nicht ausschließen, dass wir das Thema im Gremium beraten. In jedem Fall sind wir alle sehr stolz auf das, was Frank Schmidt dort in Heidenheim leistet.

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