Glött

30.09.2018

Nach der Pause geht’s bergab

Ziemlich am Boden: hier angeschlagen Andreas Schrettle, nach 90 Minuten seine gesamte SSV Glött wegen der 0:5-Pleite gegen Rain II.
Bild: Karl Aumiller

Fußball-Bezirksliga Nord: Glött hat in der ersten Hälfte zwar Chancen, kassiert aber kurz vor dem Wechsel das 0:1. Dann spielt Rain II Katz und Maus mit den Lilien.

Von Benjamin Rößle

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Für die Glötter Bezirksliga-Fußball endete das Heimspiel gegen den TSV Rain II mit einer desolaten zweiten Halbzeit. 0:5 unterlagen die Lilien letztlich und wurden dabei insbesondere im zweiten Durchgang in ihre Einzelteile zerlegt. Da fällt es am Ende auch kaum mehr ins Gewicht, dass die Schneider-Truppe die ersten 30 Minuten ausgeglichen gestalten konnte. Was zählt, sind Treffer – und die verpassten die SSV-Kicker in der Anfangsphase.

Schon nach wenigen Minuten vertändelte Mehmet Taner die Kugel leichtfertig vor dem letzten Rainer Abwehrspieler. Ein Beispiel, dass die SSVler vor dem gegnerischen Tor durchweg die falschen Entscheidungen treffen. In der 26. Minute hatte Taner bei einem Freistoß aus halblinker Position den Torjubel auf den Lippen, doch der Ball ging hinter dem Keeper auf das Lattenkreuz. Für die Lilien war es die letzte gute Möglichkeit dieser Partie. Denn ab der 30 Minute übernahm der Gast aus Rain mehr und mehr das Kommando.

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Rückschlag für die SSV Glött

Kurz vor der Pause deutete sich bereits der Führungstreffer der Bayernliga-Reserve an, als Trenker in größter Not gegen Fabian Fetsch rettete. Der Rainer war dann nur eine Zeigerumdrehung später Nutznießer eines SSV-Fehlers, als Fetsch bei einem misslungenen Ausflug von Trenker den Ball nur noch in das leere Gehäuse versenken musste. Ein Treffer, der bei den Lilien alles zum Einstürzen brachte.

Sie stellten in der Halbzeit auf zwei Spitzen und gingen somit deutlich mehr Risiko. Ein Umstand, den die Gäste aus Rain zu nutzen wussten und fortan mit der SSV Katz und Maus spielten. Die spielstarke und ballsichere Truppe von Trainer Günther Reichherzer traf nun in regelmäßigen Abständen durch Fatlind Talla (62.), David Pickhard (67./Foulelfmeter) und zweimal Johannes Hippele (81./90.) zum letztlich gerechten 0:5.

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