Handball

02.12.2019

Negativserie auswärts beendet

„Ersatzmann“ Martin Straub (Mitte) will den Ball noch irgendwie ins Haunstetter Tor zaubern. Mit fünf Treffern war er nicht nur bester TSV-Werfer, sondern brillierte auch in der Wertinger Abwehrformation.
Bild: Roland Stoll

Landesliga-Schlusslicht Gundelfingen schöpft nach guter Leistung neue Hoffnung. Wertingen verliert Bezirksliga-Topspiel 18:20

Die Landesliga-Männer bleiben zwar Schlusslicht, haben beim SpVgg Altenerding aber endlich ihren zweiten Saisonsieg errungen (33:30). Die Partie begann allerdings anders, als von Gundelfingen nach seinem entschlossenen Abschlusstraining erwartet: mit mehrfachem Rückstand, was zum Halbzeitstand von 16:14 für den Gastgeber führte. In der Pausenansprache appellierten die TVG-Trainer Bleher/Hander, endlich die Schnelligkeit im Angriff und die nötige Aggressivität in der Abwehr zu zeigen – nicht ohne Wirkung. Die Rückraumachse um Bauer/Krumscheid/Frömel agierte nun zielstrebig und treffsicher, in der 37. Minute verzeichneten die Gärtnerstädter erstmals eine Führung (19:18). Dank des überragenden Torhüters Brucker konnte diese zwischenzeitlig auf bis zu fünf Tore ausgebaut werden.

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„Die heute gezeigte Leistung müssen wir die nächsten Spiele wieder abrufen, um die rote Laterne abzugeben und sich im Abstiegskampf zurückzumelden“, resümierte Abwehrchef Nico Ruchti. Am Samstag geht es zum Kellerduell nach Simbach. (MSCH)

Spielfilm: 4:1, 8:8, 14:14, 16:14 – 17:17, 18:19, 22:22, 22:24, 25:30, 30:33

Negativserie auswärts beendet

TV Gundelfingen: Lischka, Brucker; Frieß (4 Tore), Schaarschmidt (2/2 Spielfilm), Gerstmayr, Bauer (7/3), Gutbrod, Krumscheid (5), Frömel (8), Ruchti (1), Hegele (2), Schreitt (4), Bamberger

Im Bezirksliga-Spitzenspiel gegen den Landesliga-Absteiger und Dritten TSV Haunstetten III mussten die Wertinger Männer kurzfristig auf Abwehrchef Max Reiner verzichten. Ersatzmann Martin Straub brillierte aber nicht nur in der Defensive, sondern war mit fünf Treffern bester Werfer der Gastgeber. Die Abwehrleistung war nicht der Grund für die knappe 18:20-Niederlage. Wertingen legte von Beginn an ein hohes Tempo vor und kam mit schnellen Gegenstößen zu Toren. Aus einer Führung wurde gegen routinierte Gäste aber ein 12:13-Halbzeitrückstand. Alles schien noch möglich. Im Positionsspiel war Wertingen der groß gewachsenen Abwehr klar unterlegen und rannte sich immer wieder fest. Erwähnenswert ist die gute Leistung des Schiedsrichtergespanns Szierbeck/Szierbeck, das auch in kniffligen Situationen stets die Ruhe für die richtigen Entscheidungen hatte. Trainer Andreas Seitz hofft nach zwei Niederlagen in Folge auf eine Wende nächstes Wochenende daheim gegen Neusäß. (MIGA)

Spielfilm: 5:3, 9:9, 12:13 – 13:16, 15:18, 18:20

TSV Wertingen: Bestle, Grande; Bohatsch (1), Gump (1), Osmani (1), A. Seitz (2/1), F. Munz (1), Matthias Reitenauer (2), Manuel Reitenauer (2), Thierauf (3), Straub (5)

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