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Landkreis Dillingen

26.11.2018

Nur ein vielsagendes Lächeln

Referee Felix Wolf (Mitte) schickte die Gundelfinger Marius Brugger (links) und Fabio Kühn (8) vorzeitig vom Platz und erntete für seine umstrittenen Entscheidungen häufig nur ein mitleidiges Lächeln.
Bild: Walter Brugger

Fußball-Nachlese: Vor allem Bruggers Platzverweis sorgt beim Derby des FCG für Kopfschütteln. In der Bezirks- und Kreisliga überwiegen die Enttäuschungen – mit Ausnahme des FC Lauingen.

Dass die Luft so schnell aus dem Landesliga-Derby zwischen dem SC Ichenhausen und dem FC Gundelfingen (4:0) raus war, hatten wohl die wenigsten erwartet. „Natürlich hatten wir uns das ganz anders vorgestellt“, räumte auch FCG-Coach Martin Weng ein – und stellte überhaupt nicht in Abrede, dass der SC Ichenhausen verdient gewonnen hat. Doch nicht nur Weng lächelte vielsagend auf die Frage, wie er die Leistung von Referee von Felix Wolf beurteile. Auch Ichenhausens Coach Oliver Unsöld verkniff sich einen Kommentar. Wer jedoch am Spielfeldrand zuvor aufmerksam die Rufe der beiden Trainer verfolgte, konnte sich ein gutes Stimmungsbild machen.

Gundelfingen blickt jetzt auf Mering

„Bleibt ruhig, riskiert keine Platzverweise“, waren die häufigsten Anweisungen an die Spieler nach Wolfs Pfiffen, zumal die Partie nach einer halben Stunde entschieden war. Da führte der SCI mit 3:0 – gegen neun Gundelfinger. Wobei insbesondere der erste Platzverweis für Innenverteidiger Marius Brugger Gesprächsstoff lieferte. Im Prinzip waren sich alle einig, dass es keine Rote Karte war. Und die Videoaufnahme zeigt, dass das unstrittige Foul noch dazu außerhalb des Strafraums abgeschlossen war. Referee Wolf beharrt jedoch in seiner Stellungnahme darauf, dass es nach seiner „Wahrnehmung“ innerhalb war und eine „glasklare“ Torchance vereitelt wurde. Eine Sichtweise, die er ziemlich exklusiv hatte. „Abgehakt, wir bereiten uns jetzt noch auf das Nachholspiel beim SV Mering vor und wollen dort einen versöhnlichen Abschluss“, so Coach Weng.

Nach den jüngsten Auftritten hatte man bei den Bezirksliga-Kickern der SSVGlött eigentlich das Gefühl, die Mannschaft könnte auch im wichtigen Derby beim SCAltenmünster etwas reißen. Letztlich kam es ganz anders. Vor allem spielerisch war es ein Offenbarungseid. Das Team geht zwar physisch an seine Grenzen, doch springt kaum etwas Zählbares heraus. Insbesondere das Spiel über die Außenpositionen kam vollends zum Erliegen. Die erfahrene SCA-Abwehrkette war mit den ideenlosen Angriffsbemühungen der Glötter kaum gefordert. „Die erste Hälfte war ganz schwach von uns. Dann kommst du im zweiten Durchgang etwas besser ins Spiel und kassierst solch unnötige Gegentreffer. Geschenke an den Gegner, die so einfach nicht passieren dürfen“, kommentiert Lilien-Coach StefanSchneider die 1:2-Niederlage. Doppelt ärgerlich für ihn, weil Konkurrenten im Abstiegskampf punkteten.

Während die Kreisliga Nord am Wochenende bereits in der Winterpause war, soll in der Gruppe West auch am ersten Dezember-Wochenende noch gekickt werden – wenn das Wetter mitspielt. Nur der BCSchretzheim hat mit der 1:4-Heimpleite gegen Großkötz sein Programm bereits abgespult. Haunsheim würde eine Pause jetzt schon auch guttun – wie das jüngste 1:4 im Abstiegskampf gegen Ellzee unterstrich. Weil die U23 des FCGundelfingen in Reisensburg 2:2 spielte, war der FCLauingen wieder einmal einziger Sieger des Landkreis-Quartetts. Allerdings war dessen Heim-3:0 gegen Schlusslicht Waldstetten auch Pflicht. Dazu Sportleiter JoachimHauf: „Ein verdienter Sieg. Von Beginn an haben wird den Gast unter Druck gesetzt und über die komplette Spielzeit kaum eine Tormöglichkeit zugelassen. Sicherlich wurden in der Vorwärtsbewegung ein paar schlampige Bälle gespielt.“ (gül/wab/fm)

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