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Gundelfingen

17.02.2020

Nur mal kurz geschüttelt

Abgeschüttelt: Augsburgs Bastian Kurz (Mitte) konnte Jan-Luca Fink (links) nicht folgen. Fink leitete ebenso wie Julian Elze (hinten) ein FCG-Tor vor.
Bild: Walter Brugger

Fußball: Trotz frühem Rückstand gewinnt der FC Gundelfingen den Test gegen Schwaben Augsburg. Warum Trainer Weng über einen kleinen Makel hinwegsieht.

Die Null stand auch diesmal nicht. Im dritten Testspiel hintereinander gegen einen Bayernligisten landete der Ball im Netz des FC Gundelfingen, doch zumindest Trainer Martin Weng konnte nach der Partie gegen den TSV Schwaben Augsburg aus einem guten Grund geflissentlich darüber hinweg sehen. „Wenn wir wie diesmal 3:1 gewinnen, ist das trotzdem okay“, so der Coach.

Zumal sich seine Schützlinge auf dem Wertinger Kunstrasen nach dem frühen Rückstand durch den Treffer von Bastian Kurz nur mal kurz schüttelten und erst gar keinen Gedanken daran aufkommen ließen, dass es wie zuvor gegen den TSV Kottern (4:4) und TSV Schwabmünchen (1:4) Gegentore en masse hageln könnte. Ganz im Gegenteil, schon neun Minuten später hatten die Grün-Weißen zweimal getroffen und damit das Spiel schon mal gedreht. Erst war es Janik Noller, der an der Strafraumkante von Jan-Luca Fink bedient wurde, sich den Ball noch einmal zurecht legte und dann in den Torwinkel traf. Dann leitete Julian Elze mit einem öffnenden Pass auf Jonas Schneider das 2:1 ein, wobei Schneider uneigennützig für Philipp Schmid ablegte.

Gundelfingen trainiert intensiv

Dass der TSV Schwaben tags zuvor schon ein Testspiel (5:0 beim TSV Gersthofen) absolviert hatten, spielte für Coach Weng keine entscheidende Rolle: „Wir hatten am Freitag ohne Rücksicht auf das Testspiel sehr intensiv trainiert, das steckte meinen Spielern sicherlich auch noch in den Knochen. Trotzdem sind beide Mannschaften heute ein sehr hohes Tempo gegangen.“

Nur den Weg mit dem Ball ins Tor fanden sie vorerst nicht mehr. Der FCG hatte lange Zeit die besseren Möglichkeiten, in der 85. Minute verpasste dann Schwaben-Stürmer Stefan Simonovic bei seinem Pfostentreffer den Ausgleich. Kurz vor dem Abpfiff lag der Ball dann aber doch noch einmal im Netz, was auf FCG-Seite besonders bei einem Mann für gute Laune sorgte. Johannes Hauf leitete den Angriff selbst ein und verwertete dann das Zuspiel von Michael Grötzinger zum 3:1. Es war das erste Erfolgserlebnis für den Stürmer nach seiner langen Verletzungspause. „Das freut mich richtig“, gestand auch Coach Weng, „denn Johannes gibt das sicher Auftrieb. Er hat sicher noch etwas Nachholbedarf in Sachen Fitness, als Joker kann er aber schon jetzt für frischen Wind in der zweiten Halbzeit sorgen. Das ist sehr positiv.“

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