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Fußball-Nachlese

03.11.2017

Ritteressen statt Herbstkick

In der Kreisliga bringt sich Stefan Winkler (rechts) wieder in Form, um dem FC Gundelfingen auch auf Landesliga-Ebene helfen zu können.
Bild: Brugger

FCG nutzt freies Wochenende zu einer teambildenden Maßnahme. In Bezirks- und Kreisliga schweben zur Saisonhalbzeit etliche Landkreis-Klubs in Abstiegsgefahr

Fast eine Woche liegt der letzte Auftritt schon zurück, noch eine gute Woche dauert es bis zum nächsten. Denn dieses Wochenende sind die Landesliga-Fußballer des FC Gundelfingen spielfrei. Doch ganz ungenutzt werden die Grün-Weißen die Zeit zwischen der 2:3-Heimniederlage gegen den SV Cosmos Aystetten und dem Duell mit dem sich im Aufwind befindlichen Neuling TV Bad Grönenbach nicht verstreichen lassen. Am Freitagabend steht eine „Teambuilding-Maßnahme“ an, wenn die Kicker des Landes- und Kreisliga-Kaders gemeinsam mit den A-Junioren ein Ritteressen durchführen. „Der Zusammenhalt zwischen den Spielern dieser drei Mannschaften ist riesengroß. Aber auch das Trainerteam hält zusammen, das ist klasse“, erklärt Karlheinz Schabel, Coach der „Ersten“. Doch auch im sportlichen Bereich lassen die Grün-Weißen die Zeit nicht ungenutzt verstreichen. „Gerade die Spieler, die zuletzt weniger zum Zuge kamen oder noch Nachholbedarf haben, werden in der Zweiten spielen“, so Schabel. Ein solcher Kandidat ist Oguz Yasar, der gerade mal zwei Wochen nach seiner Leistenoperation schon am Dienstag beim SV Aislingen für eine Halbzeit ran durfte. Aber auch Stefan Winkler soll sich über die Kreisliga wieder in Form bringen, denn Schabel weiß: „Gegen Grönenbach brauche ich seine strategischen Fähigkeiten. Mit Winkler auf der Sechserposition haben wir unsere besten Spiele gemacht, aber dafür braucht er nach wochenlanger Pause jetzt einfach Spielpraxis.“

In der Rückrunde befindet sich inzwischen die Bezirksliga Nord. Und für die beiden Landkreis-Teams wird nach weiteren Niederlagen die Luft im Tabellenkeller immer dünner. Gleich zweimal verlor der FCLauingen daheim – gegen Meitingen und am Reformationstag gegen Adelzhausen. „Wir hatten über die gesamte Spielzeit gesehen mehr und vor allem die besseren Möglichkeiten. Der BCA ging praktisch mit dem ersten Schuss aufs Tor in Führung. Als wir richtig am Drücker waren, mussten wir durch einen Konter den zweiten und vorentscheidenden Treffer hinnehmen“, blickt FCL-Sportleiter JoachimHauf auf das 0:3 vom Dienstag zurück.

Die SSVGlött hatte die große Chance, nach langer Zeit endlich einmal wieder den SCBubesheim zu schlagen. Doch statt 3:2 stand es am Ende 2:3 aus Lilien-Sicht. Nachdem die Mannschaft mit einem Doppelpack von PeterMatkey ausgelichen hatte, erfolgte die „Einladung“ zum Siegtreffer für den Gast. Fehler, die sich in den vergangenen Wochen immer wieder im SSV-Spiel einschleichen. Doch genau das braucht es nun, sonst schwimmen der SSV schon von der Winterpause die Fälle davon.

Saisonhalbzeit in den beiden regionalen Kreisligen – und von den neun Landkreis-Vertretern befinden sich nur der TSVWertingen als Nord-Zweiter sowie die U23 des FCGundelfingen als West-Dritter in „Aufstiegsgefahr“. Aufsteiger BCSchretzheim hält sich im Mittelfeld der West-Gruppe, während Haunsheim sowie die beiden Aschberg-Vereine Aislingen und Holzheim in der Gefahrenzone festhängen.

Die Aislinger Kicker haben im 2:3 verlorenen Derby gegen den FCG II vor allem vor der Pause ein gutes Bild abgegeben und sich mehrere Möglichkeiten herausgespielt. Die Platzherren zeigten dann auch nach dem Wechsel eine sehr ansprechende kämpferische Leistung, schlugen aber aus ihren Chancen – im Gegensatz zu Gundelfingen – zu wenig Kapital.

In der Nord-Gruppe rangiert die SSVHöchstädt lediglich zwei Punkte vor dem TSVUnterthürheim (Abstiegs-Relegationsrang) und drei Zähler vor dem ersten Festabsteiger-Platz, den der Neuling aus Unterringingen und Amerdingen einnimmt. SG-Abteilungleiter JensSchmidt erklärt die jüngste 2:6-Heimklatsche: „Nach einem hart erkämpften Punkt und 98. Minuten in Möttingen war der ausgeruhte, weil zuvor spielfreie Tabellenführer Holzkirchen eine Nummer zu groß für uns. Wir waren körperlich und auch geistig nicht bei einhundert Prozent. Und so ging die Niederlage dann auch vollkommen in Ordnung.“ (gül/wab/fm)

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