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Dillingen

23.01.2019

Schach-Landesliga: Jetzt hilft nur noch ein Wunder

Wieder kein Sieg für die Landesligisten des Dillinger Schachclubs
Bild: Leitenstorfer (Symbol)

Schach: Landesliga-Schlusslicht Dillingen schrammt wieder am ersten Sieg vorbei - mit unschönen Konsequenzen.

Das neue Jahr begann für die erste Mannschaft des Dillinger Schachclubs so, wie das abgelaufene geendet hat – mit einer Niederlage. Ohne ihre beiden Spitzenspieler Lilit Mkrchtian und Blasius Nuber konnten die ersatzgeschwächten Donaustädter auch bei SK Kriegshaber nicht gewinnen (3,5:4,5).

Aus familiären Gründen fehlte die armenische Schachgroßmeisterin Mkrchtian, Blasius Nuber beendet in Kürze sein Medizinstudium in Jena und war deshalb ebenfalls verhindert. Am Ende trauerten die Dillinger einer unnötige Niederlage nach, denn an diesem Tag wäre ein Unentschieden oder gar ein Sieg möglich gewesen. Der Wettkampf begann optimal, als Uli Bäuml seinen Gegner vom Brett fegt. Er riss dem Königsflügel des Augsburgers auf, der aufgab. Am Spitzenbrett war ein völlig ausgeglichenes Endspiel entstanden, deshalb willigte Korbinian Nuber in die Punkteteilung ein.

Trotz eines Glanzsieges von Uli Bäuml verlor Dillingen sein Punktspiel in Kriegshaber.
Bild: Manfred Forscht (Archiv)


Für Lederle wäre mehr als ein Remis möglich gewesen

Als Christian Billing die Qualität und einen Bauern gewonnen hatte, war sein Sieg nur noch Formsache. Mehr als ein Remis wäre bei Vitus Lederle möglich gewesen. Er hatte die Dame gegen einen Turm und Springer gewonnen. Sein Gegenüber verteidigte sich jedoch derart geschickt, dass ein Sieg nicht zustande kam. Arthur Giss stand zeitweise recht gut, wurde aber dann im Verlauf der Partie überspielt. Seine Ehefrau Helene Giss hatte eine vorteilhafte Stellung erreicht, konnte diese aber nicht zum Sieg ausnutzen – remis. In einem komplizierten Mittelspiel fand Wolfgang Bauer nicht die richtige Fortsetzung und gab auf. Lange Zeit stand Johannes Sperr ausgeglichen, nach einem Bauernverluste war seine Partie nicht mehr zu halten, er gab auf.

Dillingen hat nur noch wenige Chancen

Nach der 3,5:4,5 Niederlage stehen die Dillinger mit 0:10 Punkten am Tabellenende der Landesliga Süd. Es müsste nun schon ein Schachwunder passieren, wenn sie in den letzten vier Spielen noch den Abstieg verhindern wollten.

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