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Lokale Sportgeschichte(n)

20.04.2019

Schützenhilfe und lachende Aufsteiger

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7 Bilder
Ungeschlagen wurde die weibliche B-Jugend des TSV Wittislingen Handballmeister in der Bezirksliga. Im Bild oben (hintere Reihe, von links): Trainerin Simone Seidl, Claudia Buck, Cindy Huber, Anne-Britta Höger, Verena Mörzl und Aline Schmied; (vorne, von links): Sabrina Zellhuber, Tamara Hirschbolz, Elke Zimmermann, Carola Straßer und Patricia Steinwinter. Im Bild unten die erfolgreichen Kegel-Damen von der SKK Mörslingen, welche Meister in der Bezirksliga A-Nord wurden (stehend, von links): Christine Bawidamann und Edeltraud Pegoretti, (vorne, von links) Valerie Bauer, Andrea Förg, Karin Kienberger, Angelika Geis und Sonja Frank.

Schießen für die

Wie haben sich die Zeiten doch geändert. Lag die Arbeitslosenquote im Landkreis Dillingen vor eineinhalb Jahrzehnten im Landkreis Dillingen noch bei 5,7 Prozent, ist sie aktuell nur noch bei 1,9 Prozent. Seinen 60. Geburtstag feierte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder und fuhr aus diesem Anlass mit seiner Ehefrau Doris Schröder-Köpf nach Siena in der Toscana in Urlaub. Und der damalige Bundespräsident Johannes Rau startete mit Wehmut auf seine letzte Auslandsreise nach Ungarn. Ende des Monats löste die Nachricht vom plötzlichen Tod des Dillinger Landrats Dr. Anton Dietrich Trauer und Betroffenheit bei den Menschen in der Region aus. Dietrich wurde nur 61 Jahre alt.

Auf der internationalen Sportbühne feierte die Formel 1 in der Wüste ihre Premiere. Beim ersten Rennen im Nahen Osten sicherte sich Ferrari-Pilot Michael Schumacher beim Großen Preis von Bahrain in Sakhir souverän Platz eins vor seinem brasilianischen Teamkollegen Rubens Barrichello. Regional war die Aktion „Schützenhilfe“ ein Volltreffer, flossen doch allein im Sportschützengau Donau-Brenz-Egau 22000 Euro für die Kartei der Not in die Kasse. Für Furore sorgen die Handball-Mädchen des TSV Wittislingen, die ungeschlagen Meister wurden. Dies und einiges mehr lesen Sie in unserer Serie „Lokale Sportgeschichte(n)“. Wir blicken heute auf den Monat April im Jahr 2004 zurück.

Die Aktion „Schützenhilfe“ unserer Zeitung lockte im Winter und Frühjahr 2004 zahlreiche Teilnehmer an die Schießstände in der Region. Beim Kreisentscheid im Donau-Brenz-Egau-Schützengau in Bachhagel erzielte die 17-jährige Nathalie Ruf aus Staufen mit einem sehr guten 4,2-Teiler das beste Blattl. Sie gewann damit nicht nur, wie neun weitere Schützen, die Teilnahme am schwäbischen Endturnier in Mauerstetten, sondern auch einen Flug nach Silverstone zum Ford-Jordan-Formel-1-Rennstall. Neben Nathalie Ruf war die Kartei der Not der große Sieger. Beim Kreisentscheid konnten 22000 Euro an das Hilfswerk unserer Zeitung übergeben werden.

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Ein prominenter Gast tauchte Anfang April beim TV Lauingen auf. Der damalige Co-Trainer der deutschen Handball-Europameister nahm an einem Jugendtraining in der Stadthalle teil und gab dabei dem Nachwuchs wertvolle Tipps. Besonders begeistert war Löhr, dass in den jeweiligen Lauinger Mannschaften die DHB-Rahmentrainingskonzeption konsequent umgesetzt wird.

Die weibliche B-Jugend des TSV Wittislingen sicherte sich ungefährdet die Meisterschaft in der Handball-Bezirksliga. Das letzte Spiel gegen den Tabellenzweiten TSV Gersthofen wurde mit 13:10 gewonnen. Mit 26 Punkten aus 14 Spielen blieb das Team um das Trainergespann Simone Seidl und Sabine Schmied ungeschlagen. Zur erfolgreichen Mannschaft gehörten damals Claudia Buck, Cindy Huber, Anne-Britta Höger, Verena Mörzl, Aline Schmied, Sabrina Zellhuber, Tamara Hirschbolz, Elke Zimmermann, Carola Straßer und Patricia Steinwinter.

Auf eine erfolgreiche Saison 2002/2004 konnten die Kegler der KF Wittislingen im Frühjahr vor 15 Jahren zurückblicken. Das Team aus dem nördlichen Landkreis sicherte sich den Titel in der Kreisklasse vor Donauwörth, Rain II und Dillingen. Entsprechend groß war die Freude bei der Wittislinger Crew. Ebenfalls auf Platz eins landeten die Frauen der SKK Mörslingen. Sie dominierten in der Bezirksliga A-Nord und stiegen mit 40:4-Punkten und dem Schnitt von 2457,1 Holz in die Bezirksliga Schwaben auf.

Groß war das Teilnehmerfeld beim 41. Nordschwabenlauf in Gundelfingen. Mehr als 300 Teilnehmer gingen bei wunderbarem Frühlingswetter an den Start. Mit großem Vorsprung lief als Herren-Gesamtsieger Thorsten Kriependorf (SSV Ulm 1846) über die Ziellinie, bei den Damen ließ Christa Eberle von der LG Donau-Brenz der Konkurrenz keine Chance.

Mit 37:3-Punkten sicherten sich die Tischtennis-Herren des TV Dillingen in der Kreisliga B die Meisterschaft vor dem VfL Zusamaltheim und schafften zugleich den Aufstieg in die Kreisliga. Mit zum damaligen Erfolgsteam zählten Andreas Wollitzer, Markus Obermeier, Gerhard Tiefenbacher, Helmut Knapp, Winfried Seitz, Hans Gruner, Markus Reichenmeier, Wilhelm Röger und Rolf Neipp.

Nicht zu schlagen waren bei den bayerischen Meisterschaften im Ju-Jutsu die beiden Dillinger Juri Hatzenbühler und Richard Hohenäcker. Bei all ihren Kämpfen konnten sie jedes gegnerische Team mit großem Punktevorsprung bezwingen und überzeugten souverän mit ihren Leistungen. Vor allem in den Bereichen Schnelligkeit und Sauberkeit wussten die Dillinger Vorzeigekämpfer ihre Stärken auszuspielen.

Vor eineinhalb Jahrzehnten wurde beim TSV Unterringingen noch Damenfußball gespielt. In der Kreisliga empfing das Team aus dem Kesseltal Anfang April die SSV Glött und trotzte dem bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter ein 1:1 ab. Die Gastgeberinnen gingen durch einen Elfmeter von Anita Auernhammer in Führung, Martina Kerker erzielte den Ausgleich für Glött. (her)

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